• Gesundheit & Körper

Das hilft gegen Höhenangst

Fängt Ihr Herz beim Blick in die Tiefe an zu rasen? Diese Tipps helfen, Höhenangst zu überwinden und über den eigenen Schatten springen zu können.

Wandern

Angst ist nie angenehm. Besonders nicht, wenn eigentlich eine wunderschöne Aussicht auf Sie furchteinflössend wirkt. Dieses Gefühl kennen viele Menschen, denn Höhenangst ist keine Seltenheit. Ein Ausflug in die Berge oder eine Fahrt mit der Gondel ist für zahlreiche Betroffene fast unmöglich. Bei manchen tauchen die Symptome sogar schon beim Treppensteigen auf. Doch die gute Nachricht ist, dass man etwas gegen die sogenannte Akrophobie tun kann, in dem man sich der Angst stellt.

Um Ihre Angst erfolgreich zu bekämpfen, müssen Sie Ihre Komfortzone verlassen. Das bedeutet aber nicht, dass Sie gleich aufs Ganze gehen müssen. Fordern Sie sich in kleinen Schritten heraus. Starten Sie beispielsweise damit, beim Wandern mal die steilere Route zu nehmen oder im zweiten Stock aus dem Fenster zu schauen.

Am Anfang werden Sie die typischen Symptome nach wie vor noch spüren. Natürlich dauert es eine Weile, bis das Gehirn die Glaubenssätze umprogrammieren kann. Mit der Zeit wird die Höhe immer weniger mit Angst in Verbindung gesetzt. Zusätzlich tut es nach jeder weiteren Herausforderung gut, zu wissen, was man erreicht hat.

Negative Gedanken verstärken die Angst nur. Sobald Sie anfangen, negativ zu denken, füttert Sie Ihr Hirn nur noch mit mehr Negativität und Panik. Wenn Sie also das nächste Mal einen Angstschub bekommen, sollten Sie auf die Stimme in Ihrem Kopf achten. Positive Gedanken können Berge versetzen.

Denken Sie zum Beispiel intensiv daran, was eine gute Freundin oder ein guter Freund zu Ihnen sagen würde, wenn Sie sich in einem Angstzustand befinden. Reden Sie sich das ein. Dass sich trotz aller Bemühung dennoch wieder negative Gedanken einschleichen, ist völlig normal. Ersetzen Sie diese mit positiven.

Damit Ihnen die Konfrontation mit der Höhenangst leichter gelingt, können Sie meditieren. Dadurch lernt man, sich besser zu entspannen. Es ist gut für den Stressabbau und kann das gedankliche Trommelfeuer stoppen. Eine Meditation muss nicht immer klassisch im Schneidersitz mit geschlossenen Augen stattfinden. Manchmal kann es auch nur ein kurzes, tiefes Durchatmen sein. Wenn Sie sich also das nächste Mal in die Höhe begeben, können Sie einfach langsam ein- und ausatmen. Konzentrieren Sie sich auf den Atem, dann verblasst auch die Angst langsam.

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Wenn Sie Ihre Höhenangst nicht akzeptieren, tun Sie sich keinen Gefallen. Erst, wenn Sie Ihre Panik annehmen, können Sie diese auch besiegen. Sehen Sie auch das Gute in Ihrem Bammel, schliesslich macht der Körper nichts anderes, als sich zu schützen. Verurteilen Sie sich auch nicht, wenn Sie länger keine Fortschritte machen. Alles braucht seine Zeit.

Besonders am Anfang ist es schwierig, über seine Grenzen hinauszuwachsen. Wenn Sie bei einer Herausforderung merken, dass gar nichts mehr funktioniert, können Sie sich breitbeinig hinstellen. Fühlen Sie den Boden unter Ihren Füssen. Natürlich kann man sich auch hinsetzen. Die Rückkehr oder eine weitere Herausforderung sollten Sie aber erst antreten, wenn Sie sich beruhigt haben.

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