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So behandeln Sie rote Augen richtig

Plötzlich erschrickt man beim Blick in den Spiegel: Was ist das? Warum sind die Augen rot? Meist ist der Farbwechsel kein Grund zur Panik – sollte aber auch nicht unterschätzt werden.

Augen_müde

Zu wenig Schlaf wegen der Kinder oder Stress bei der Arbeit, eine vorübergehende Reizung durch einen Fremdkörper im Auge, vielleicht ist es gar die Klimaanlage? Haben wir zu viel Zeit am Computer verbracht oder ist es der Heuschnupfen, der wütet? Es gibt viele Gründe, wenn das Weiss in unseren Augen rotsieht. Auch wenn meist alles von alleine wieder in Ordnung kommt, mit Augenbeschwerden ist nicht zu spassen. Deshalb sollte man die Anzeichen kennen, die auf eine ernsthaftere Entzündung oder Erkrankung hindeuten – und im Zweifelsfall die Apotheke oder direkt den Augenarzt aufsuchen. Vor allem dann, wenn die Rötung länger als ein bis zwei Tage anhält oder weitere Symptome hinzukommen wie Schmerzen, Brennen, Tränen, starker Juckreiz, eitriges Augensekret, Verklebungen, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit oder verschlechtertes Sehvermögen.

Ist Ihr Auge rot und leiden Sie plötzlich unter sehr starken Kopfschmerzen, Augenschmerzen, Sehstörungen und Übelkeit? In diesem Fall sofort einen Augenarzt aufsuchen oder noch besser, Sie rufen den Rettungsdienst. Möglicherweise handelt es sich um ein akutes Glaukom (grüner Star), bei dem der Augeninnendruck erhöht ist. Ohne rasche Behandlung kann das betroffene Auge erblinden.

Ist die Ursache für rote Augen eine bakterielle Infektion, braucht es für die Heilung möglicherweise antibiotische Tropfen oder eine Augensalbe. Ob es sich um eine Hornhaut-, Lederhaut-, Bindehaut- oder beispielsweise eine Lidrandentzündung handelt und wie genau die Behandlung aussehen muss, kann nur der Arzt entscheiden. In diesem Fall bringt es nichts, abzuwarten. Die Gefahr der Verschlechterung ist zu hoch. Auch bei vielen Heuschnupfen-Patienten geht ohne Augentropfen mit antiallergischen Wirkstoffen (Antihistaminika) nichts mehr.

Sieht gefährlich aus, ist es aber in der Regel nicht: Ein Äderchen im Auge kann platzen, vor allem dann, wenn man mal etwas kräftiger hustet oder niest. Nach ein bis zwei Wochen verschwindet die Rötung normalerweise von selbst. Wer jedoch häufig geplatzte Äderchen feststellt, sollte sich untersuchen lassen und abklären, ob beispielsweise ein zu hoher Blutdruck schuld ist. Ebenso könnte eine Blutgerinnungsstörung oder die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten die Ursache für ein sogenanntes Hyposphagma sein.

Wenn Sie sicher sind, dass weder eine Entzündung noch eine Krankheit der Grund für Ihre geröteten Augen sind, können Sie der unschönen Verfärbung selbst entgegenwirken. Beispielsweise mit dünnen, gekochten und abgekühlten Karottenscheiben. Zehn Minuten auflegen, idealerweise dreimal täglich. Die Augen können entspannen, Schwellung und Rötung gehen zurück.

Noch einfacher sind warme und kalte Auflagen. Nehmen Sie einen Gesichtslappen oder ein kleines Handtuch und befeuchten Sie es mit kaltem Wasser. Für fünf Minuten auflegen, danach ein mit lauwarmem Wasser befeuchtetes Tuch für dieselbe Zeitdauer auflegen und gleich noch einmal wiederholen. Effekt: Die Durchblutung wird angeregt und die Augen werden entlastet. Sozusagen eine Kneipp-Kur für die Augen. Kamillentee bewirkt ebenfalls kleine Wunder. Frische Kamillenblüten oder Teebeutel mit heissem Wasser aufgiessen, abkühlen lassen, ein kleines Tuch oder einen Wattebausch mit dieser Essenz tränken und auflegen. Sie werden sehen, im Handumdrehen betrachten Sie die Welt wieder aus ganz anderen Augen!

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