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Das bedeutet es, wenn man im Traum die Zähne verliert

Träume sind unsere nächtlichen Begleiter. Während wir schlafen, verarbeitet unser Gehirn Dinge aus dem Alltag, die uns unterbewusst beschäftigen. Was es bedeuten kann, wenn uns im Traum die Zähne ausfallen, verrät eine Expertin.

Im Traum die Zähne zu verlieren, ist ein Horror, den leider viele kennen.

Gerade während der Corona-Zeit träume ich viel wirres Zeug. Häufiger werde ich nachts von Bildern heimgesucht, in denen mir die Zähne ausfallen. Eine grausige Vorstellung, die mich bis in den Tag hinein verfolgt.

Als ich meinen Albtraum schliesslich google, wird mir klar, dass es viele Menschen gibt, die in ihrer Nachtruhe glauben, die Zähne zu verlieren. Vayamo hat darum bei Sara Planta (33) von Traumdeutung.ch nachgefragt: «Das Wort an sich – Zahnverlust – beinhaltet es bereits: Es geht im Groben um Verlust.»

Die 33-Jährige ist diplomierte psychosoziale Beraterin mit Schwerpunkt Traumarbeit und bietet persönliche Traumanalysen an, da es wichtig ist, jeden Traum individuell und das, was der Träumer selbst damit verbindet, zu betrachten. «Es geht um persönliche Themen. Es muss immer der ganze Traum im Kontext, die Handlungen und die Gefühle in Verbindung mit dem Wachleben des Einzelnen betrachtet werden», sagt Planta. Jeder Traum ist laut der Expertin individuell und persönlich zu deuten.

Im Allgemeinen können Zähnen viele Attribute zugeordnet werden. «Sie können beispielsweise auf Stabilität hindeuten. Da sie bei jedem Menschen gleich angeordnet sind, bilden sie eine Art Gerüst, das für Halt stehen kann», so Planta. Unser Gebiss zeige etwas, auf das wir uns immer verlassen können und das uns Sicherheit vermittelt.

Zähne sind laut der psychosozialen Beraterin aber auch etwas, das man mit Lebensenergie, Gesundheit, Vitalität, Wohlstand, Schönheit und Reichtum verbindet. «Schauspieler haben ja meistens ganz tolle Zähne.»

Ausserdem brauchen wir unsere Zähne, um Nahrung zu verkleinern. «Also um Nahrung aufnehmen zu können, was uns Energie und Lebenskraft gibt», führt die Traum-Expertin aus.

Wie bereits erwähnt, geht es übergeordnet beim Zahnausfall im Traum um Verlust: «Die persönliche Angst vor Verlust, aber auch verdrängte, unbewusste, unverarbeitete Gefühle oder Themen spielen eine wichtige Rolle.» So könne es beispielsweise bedeuten, dass der Träumende Angst vor dem Verlust von Anerkennung oder seinem Schein hat. Aber auch Geld oder nahestehende Personen können diesen Platz einnehmen.

Das Träumen von ausfallenden Zähnen könne auch Sorgen aufzeigen. Vielleicht fragt man sich im Unterbewusstsein: «Wie geht es weiter? Was kommt?», zählt Planta auf. Es herrsche ein Gefühl von Unsicherheit im Träumenden. Er «wackle» zwischen zwei Dingen und stehe vor einer Entscheidung, bei der er hofft, richtig zu wählen. Der geträumte Zahnverlust könne auch für ein Ende oder das Getrenntsein von etwas stehen. Der Traum kann als Einladung gedeutet werden, sich von etwas – das können Eigenschaften, Umstände oder Beziehungen sein – zu trennen.

«Es geht immer darum, was man mit den Zähnen verbindet», sagt die Traum-Expertin. Die Lebenskraft, der Wille, das Durchsetzungsvermögen oder Selbstbewusstsein können Themen sein. Und diese Zuschreibung stellt man dann in Verbindung mit Verlust. «Man betrachtet das Positive, das man mit den Zähnen verbindet, und erkennt dann die damit verbundenen Ängste.» Es gehe auch darum, dass der Traum dem Schlafenden so die eigenen Bedürfnisse mitteilt. Man solle immer auf die Gefühle während und nach dem Traum achten. Diese würden oft im Thema gründen, das der Traum versucht mitzuteilen. Das Ganze kann auch als eine Aufforderung des Traums gesehen werden, öfters auf Selbstfürsorge zu setzen.

Es kann auch vorkommen, dass man in seinem Traum nicht selbst die Zähne verliert, sondern jemandem begegnet, der unter Zahnverlust leidet. «Wenn es sich um jemanden handelt, der Ihnen nahesteht, dann kann das bedeuten, dass Sie im Moment das Gefühl haben, dass derjenige nicht ganz in seiner Kraft ist», erklärt Planta.

Es könne sein, dass man der zahnlosen Person etwas nicht ganz zutraut. «Man sieht die Person im Wachleben im Moment mit wenig Biss oder glaubt, dass es ihr an Selbstvertrauen fehlt.» Wichtig sei zu betrachten, wie man zu der im Traum erschienenen Person steht.

Ein Tipp, den die psychosoziale Beraterin mit Schwerpunkt Traumarbeit mit auf den Weg gibt: «Bei allen Träumen kann man zur Inspiration auf Redewendungen zurückgreifen.» Beim Thema Zahnverlust zählt Planta ein paar davon auf: Sich die Zähne ausbeissen, Biss haben oder sich an etwas festbeissen. «Das kann dann sehr gut aufs Wachleben übertragen werden», weiss die 33-Jährige. Diese Strategie helfe dabei, sich langsam ans Thema ranzutasten.

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