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Das hilft, wenn Kinder nicht essen wollen, was auf den Tisch kommt

Fast alle Kinder haben Phasen, in denen sie nicht essen wollen, was auf den Tisch kommt. Eine Expertin erklärt, wie sich Eltern in solchen Situationen am besten verhalten.

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Nicht nur bei Gemüse werden viele Kinder am Esstisch trotzig. Die meisten Knirpse haben Phasen, in denen das Gekochte aus Prinzip nicht gegessen werden will. Diese Situation treibt sowohl Eltern als auch Grosseltern – sind die Enkel zu Besuch – zur Verzweiflung.

Auch wenn die Zeit, in der das Kind das Aufgetischte nicht essen will, manchmal end- und ausweglos erscheinen mag, solle man sich vor Augen halten, dass es sich lediglich um Phasen handelt. Das betont Dr. med. Marguerite Dunitz-Scheer (66) von No Tube, der weltweit ersten Esslernschule. Die Fachärztin für Kinderheilkunde weiss: «Phasen sind vorübergehende, aber unbestimmt begrenzte Zeiten der Verhaltensveränderung. Diese normalisieren sich am ehesten dann wieder, je weniger die Eltern sich damit beschäftigen.»

In dem Augenblick, in dem man sich einer Phase oder Verhaltensveränderung bei seinem Kind sogar nur bewusst werde, entstehe nämlich schon eine erhöhte Wahrnehmung und damit eine gewisse Verunsicherung oder gar Besorgtheit. «Diese wirkt sich dann nahezu zwingend auf die Atmosphäre und die Interaktion rund ums Thema aus und kann weiteren Stress oder gar Widerstand auslösen», erklärt Dunitz-Scheer.

Stattdessen sollte man seinem Kind am Tisch möglichst auf Augenhöhe begegnen, es zum selbstständigen Essen ermutigen und locker mit dem Thema umgehen. Denn jegliche Spezialbehandlung bei Tisch ermutigt das Kind laut der Expertin zu Heikelkeiten. «Richtiges Verhalten ist also grundsätzlich selber ein authentisches, ehrliches, geniessendes, wertschätzendes und darum überzeugendes Essmodell zu sein», so Dunitz-Scheer. Kleine Geschmacks- oder Appetitveränderungen können deshalb, genauso wie bei sich selbst, unbesorgt ignoriert werden, solange es dem Kind gut geht, es aktiv ist und wächst.

Die meisten Kinder haben gewisse Lieblingsgerichte, auf die Eltern gerne zurückgreifen, sollte das Kind wieder einmal nicht essen wollen. Für das Kind etwas anderes zu kochen als für den Rest der Familie, ist laut der Expertin jedoch ein No-Go, da sich dem Kind hier Möglichkeiten für heikles Verhalten und Manipulationslust bieten. Ausnahmen seien Allergien oder wenn der Geschmack oder der Geruch eines Lebensmittels beim Kind spontan Ekel erregt. Die Kinderärztin betont zudem: «Es sollte aber immer mindestens eine Speise am Tisch sein, von welcher man weiss, dass sie das Kind mag.»

Eltern, die sich Fragen, wie sie ihrem Kind das Essen am besten schmackhaft machen können, rät sie: «Hören Sie auf, es zu versuchen. Essen ist eine natürliche, genetisch programmierte Lebensfunktion. Die Einfuhr von Energie in den Stoffwechsel wird von selbst und am besten ohne willentliche Manipulation geregelt. Je mehr Zirkus darum gemacht wird, desto mehr wird das Thema zum Problem.»

Neben den bereits erwähnten Aspekten gibt es laut Dunitz-Scheer weitere einfache Verhaltensregeln:

  • Fragen Sie Ihr Kind nicht im Voraus, was es essen möchte. Sie entscheiden was auf den Tisch kommt. Was und wie viel davon das Kind schlussendlich isst, sollte es jedoch selbst entscheiden.
  • Bieten Sie keine zu grosse Auswahl an. Dies kann das Kind überfordern.
  • Kochen Sie für Ihr Kind nichts anderes als für sich selbst.
  • Drängen Sie Ihr Kind nicht, und versuchen Sie nicht, es zum Essen zu überreden.
  • Ablenkungen, wie zum Beispiel ein Mobiltelefon, sollten bei Tisch vermieden werden.

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