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So rettet man verdorrte Pflanzen

Es ist wohl vielen schon einmal passiert, dass Pflanzen zu wenig gegossen wurden und daraufhin vertrocknet sind. Bemerkt man frühzeitig die Warnsignale und achtet beim Giessen auf diese Expertentipps, überleben Blumen auch bei Menschen ohne grünen Daumen.

Bild: Getty Images

Egal, ob im Zimmer, auf dem Balkon oder im Garten – verdorrte Pflanzen sind immer ein trauriger Anblick. Je schneller man den Gewächsen hilft, desto eher haben sie eine Chance, sich zu regenerieren. Wie man dabei am besten vorgehen sollte, verrät Othmar Ziswiler (49), der Leiter des Gärtnerischen Detailhandels von Jardinsuisse.

Schon die ersten Warnsignale, dass eine Pflanze zu wenig Wasser bekommen hat, sollten laut dem Experten ernst genommen werden: «Fangen die Pflanzen an, ihre Blätter schlaff nach unten hängenzulassen, ist das ein deutliches Zeichen für zu wenig oder aber auch zu viel Wasser. Hier hilft es, ein wenig Substrat zwischen Daumen und Zeigefinger zu reiben, um zu überprüfen, ob noch genügend Wasser vorhanden ist.»

Handelt es sich bei dem verdorrten Gewächs um eine Zimmerpflanze, empfiehlt Ziswiler folgende Vorgehensweise: «Hat die betroffene Pflanze einen Übertopf und ist es möglich, sie aus diesem herauszunehmen, ist es ideal, die Pflanze unter die Dusche in einen mit Wasser gefüllten Kübel zu stellen und sie abzubrausen. Nach circa einer halben Stunde kann die Pflanze wieder aus dem Wasser genommen und zurück in den Übertopf gestellt werden.»

Falls kein Übertopf vorhanden ist oder die Pflanze zu schwer sein sollte, rät der Experte, sie zunächst gut zu giessen. Da das Wasser einfach durch das trockene Substrat hindurchläuft, sollte man diesen Prozess mehrmals wiederholen, bis die gesamte Erde, beziehungsweise der Nährboden feucht ist. «Einfacher ist es natürlich bei Pflanzgefässen mit Wasseranzeige. Hier kann so viel gegossen werden, bis die Anzeige das Maximum anzeigt», erklärt der Leiter des Gärtnerischen Detailhandels von Jardinsuisse.

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Bei Garten- und Balkonpflanzen solle man sofort zur Giesskanne greifen und anschliessend schauen, was passiert, rät Ziswiler. «Etliche Pflanzen verzeihen uns viel. Erholen sich einzelne Triebe oder Äste nicht, können diese später zurückgeschnitten werden. Mit ein wenig Glück treibt die Pflanze wieder von unten aus. Hier kann eine zusätzliche Düngezugabe unterstützend wirken», so der Fachmann.

Bei der Rettung ausgetrockneter Pflanzen können auch Fehler unterlaufen. Laut dem Experten sollte man diese zum Beispiel nicht direkt düngen, sondern zunächst darauf achten, dass das komplette Substrat feucht ist.

«Viel öfter als verdorrte Pflanzen treffen wir Gärtner ersäufte Zimmerpflanzen an. Also nicht ins andere Extrem fallen und zu viel giessen. Im Übertopf darf nach dem Giessen kein Wasser sein», betont Ziswiler.

Damit die Bewässerung der Pflanzen gelingt und diese ab sofort optimal gegossen werden, hat Ziswiler einige weitere Ratschläge parat:

  • Wenn möglich soll am Morgen gegossen werden. «Dadurch trocknen die Pflanzen schneller ab, was Krankheiten verhindert, und ausserdem gefällt es den Schnecken weniger gut», so der Experte.
  • Wenn gegossen wird, sollte laut Ziswiler durchdringend gegossen werden, also bei einem Topf oder einer Kiste, bis das Wasser unten herausläuft.
  • Abdecken der Töpfe mit Mulchmaterial verzögert das Austrocknen.
  • Werden neue Töpfe angeschafft, sollte man unbedingt darauf achten, dass diese ein Wasserreservoir haben, wie der Pflanzen-Profi empfiehlt. «Dadurch lässt sich ein Wochenende ohne Giessen gut überbrücken.»
  • Bewässerungskugeln oder selbstgebastelte Systeme aus Plastikflaschen können laut dem Experten helfen, Abwesenheiten zu überbrücken. Bei heissem Wetter und vollsonnigem Standort müsse man aber entsprechend viele solcher Kugeln einsetzen, damit es etwas nützt. «Auch eine automatische Bewässerung oder Nachbarschaftshilfe können sinnvoll sein. Nachbarn helfen meistens gerne und man lernt sich dadurch kennen.»
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