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Diese Wörter kommen im Job nicht gut an

Wörter beeinflussen unsere Wirkung auf das Umfeld. Auf welche Begriffe Sie dabei in Gesprächen im Büroalltag besser verzichten, lesen Sie hier.

Wer im Beruf selbstbewusst und souverän wirken möchte, sollte genau auf seine Wortwahl achten.

Wörter haben eine magische Kraft. Wer sich richtig ausdrückt, der kommt gut an. Wer die falschen Ausdrücke verwendet, der erreicht meist das Gegenteil: Man wirkt verunsichert, ängstlich oder gar inkompetent.

Darum ist eine richtige Kommunikation im Beruf unverzichtbar. Welche Wörter Sie dabei weglassen sollten, wenn Sie in Ihrer Karriere vorankommen wollen, erfahren Sie hier.

Wer sich zu häufig entschuldigt, der wirkt unsicher. Besonders Frauen neigen dazu, sich öfters zu entschuldigen. Dabei ist nicht die Rede von Entschuldigungen, wenn man wirklich Mist gebaut hat. Diese sind angebracht und zeugen von Anstand.

Doch häufig entschuldigen sich Menschen für etwas, für das sie sich gar nicht entschuldigen müssen. So auch vielfach im Voraus einer Situation: «Sorry, dass ich dich störe …» zum Beispiel. Dadurch wird eine gute Absicht heruntergezogen. Unnötige Entschuldigungen sollte man besser aus seinem Wortschatz verbannen und nur darauf zurückgreifen, wenn es eine Situation auch wirklich verlangt.

Wer etwas tun «muss», der wirkt hektisch und vermittelt das Bild, dass er unter Strom steht. Ausserdem wirkt das Modalverb demotivierend. Besser ist es zu sagen, dass man etwas tun «möchte» oder «wird». Das lässt den Sprecher nicht so klein wirken und zeugt von mehr Motivation.

Hängt man hinter einen Satz einen zweiten an und beginnt diesen mit «aber», dann hat der Zuhörer sofort alles Vorangehende vergessen. Auch wenn das, was vorher gesagt wurde, positiv war, wirkt die ganze Unterhaltung plötzlich negativ und der Fokus liegt auf den hinten angehängten Einschränkungen.

Besser sollte man auf «noch» setzen. Wie beispielsweise in «Das habe ich noch nicht erledigt.». Das vermittelt, dass bei mehr Zeit das Gewünschte noch gemacht werden kann, es wird aber nicht komplett eingeschränkt.

Auf «egal» sollte nie zurückgegriffen werden. Denn mit diesem kurzen Wort raubt man sich das eigene Mitspracherecht. «Egal» dient meist dafür, sich aus schwierigen Entscheidungsprozessen herauszuziehen. Man sollte aber zu allem eine Meinung haben, nur das wirkt selbstbewusst und überzeugend. Wenn man sich nicht sicher darüber ist, was man von etwas hält, dann sollte man wenigstens eine gute Begründung auf den Tisch legen. Sonst wird man von den wichtigen Entscheidungsträgern im Büro nie wahrgenommen.

Wenn man etwas «versucht» zu tun, dann wirkt das unsicher. Dieses Wort impliziert, dass man sich etwas nicht zutraut. Schluss damit! Wenn man etwas versucht zu tun, dann tut man es auch. Also besser auf «Ich mache das» als auf «Ich versuche das» setzen.

«Irgendwann» oder «vielleicht» sind schwammige Begriffe und deuten auf einen unbestimmten Zeitraum hin. Besser ist, darüber nachzudenken, wann etwas erledigt werden kann: «Sobald ich das erledigt habe, kann ich mit dem andere beginnen.» Man sollte immer genau ausformulieren, was es zum Erreichen des Ziels braucht.

Wer etwas «gut» oder «nett» findet, der wirkt, als ob er keine eigene Meinung hat. Diese Wörter sind schwammig und können alles mögliche bedeuten. Besser auf prägnantere Adjektive zurückgreifen, die mehr über die Meinung des Sprechers preisgeben.

Verwendet ein Sprecher ununterbrochen Füllwörter, ist beim Zuhörer die Konzentration schnell im Keller. Es wirkt, als nehme das Gespräch kein Ende. Unsichere Wörter, wie «Halt», «äh» oder «tja», sollten daher besser nicht verwendet werden, weil so ellenlange Schachtelsätze gebildet werden, die es dem Gegenüber nicht einfach machen, gedanklich beim Gespräch zu bleiben.

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