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4 Anzeichen, dass Ihr Arbeitsklima ungesund ist

Ihnen fehlt seit Wochen die Lust zu arbeiten, weil Ihre Arbeitskollegen wahre Tyrannen sind? So erkennen Sie ein toxisches Arbeitsumfeld.

Falls Sie sich in Ihrem Job nicht wohlfühlen, kann dies an einem toxischen Arbeitsklima liegen.

Dass sich ein Arbeitnehmer wohl an seinem Arbeitsplatz fühlt, ist von besonderer Bedeutung: Denn sein Wohlbefinden hat Einfluss auf seine Leistung und somit auf das Unternehmen. Ist das Klima im Büro toxisch geladen, kann das zu gesundheitlichen Problemen für die jeweilige Person führen. Burnouts oder Depression können das Ergebnis sein. Das erhöhte Stresslevel ist nachweislich schädlich für den Körper.

Fühlen Sie sich auch schon lange ausgelaugt und haben Schwierigkeiten, sich auf der Arbeit zu motivieren? Ihr Umfeld macht Ihnen zu schaffen und Sie brauchen daher dringend eine Auszeit? Beantworten Sie all diese Fragen mit «Ja!», dann könnte das ein Zeichen auf ein ungesundes Arbeitsklima in Ihrem Büro sein. Mit den vier folgenden Punkten finden Sie heraus, ob dem so ist oder nicht.

Einer der wichtigsten Punkte für ein intaktes Arbeitsumfeld: Sie sollten miteinander reden können! Herrscht eine fehlende oder mangelnde Kommunikation, dann stimmt etwas nicht. Wenn Sie sich in Bezug auf wichtige Informationen ausgeschlossen fühlen oder auf eine unprofessionelle und respektlose Art mit Ihnen kommuniziert wird, sollten Sie schleunigst etwas unternehmen. Respekt beginnt bereits im Ton. Haben Sie das Gefühl, ständig mit beleidigenden, herablassenden Kommentaren oder Worten zu kämpfen zu haben, dann ist das pures Gift. Auch Klatsch sorgt für geladene Stimmung. Mitarbeite sollten nicht ständig negativ hinter dem Rücken über ihre Kollegen sprechen.

Wie Ihr Boss mit Ihnen umgeht, ist ein wichtiger Aspekt. Kritik ist normal und braucht es ab und zu, aber sobald Ihr Vorgesetzter persönlich wird, befinden Sie sich auf einem toxischen Level. Trotz allem sollte ein respektvoller Umgang auf professioneller Ebene unter Ihnen bestehen. Auch Ihr Chef sollte kritikfähig sein und Anmerkungen von Ihnen aufnehmen können. Wenn dem nicht so ist und er Ihnen und Ihren Kollegen nie Verantwortung überträgt, sollten Sie am besten mit einer Person Ihres Vertrauens auf der Arbeit sprechen. Nur so kann sich etwas ändern und Ihre schlechte Laune gegenüber Ihrem Chef auch wieder legen.

Studien haben zudem belegt, dass die meisten Führungspersonen antisozial, extrem gefühlskalt und Meister der Manipulation sind. Das macht die ganze Arbeitnehmer-Chef-Situation nicht einfacher.

Genauso wichtig wie der Umgang mit dem Boss, ist auch das Klima unter den Kollegen. Sie müssen nicht mit allen beste Freunde werden, ein angespanntes Umfeld sollte jedoch vermieden werden. Dazu gehören auch Lästereien, die Sie, wie bereits erwähnt, besser sein lassen sollten. Schlussendlich führt Klatsch und Tratsch immer nur zu Konflikten und Spannungen. Auch Übermotivation sollte man besser sein lassen. Fleiss ist gut – zu viel des Guten kann aber nach hinten losgehen. Meiden Sie daher übereifrige Kollegen, die alles für den Erfolg tun würden, denn viel wichtiger ist, dass sich ein Team aufeinander verlassen kann. Teamwork ist alles, Egotrips nichts! Ebenso ein brennender Punkt: Mobbing am Arbeitsplatz. Leider kommt es häufiger zu Mobbing, als gedacht. Ist erst einmal ein Opfer ausgesucht, dann wird auf der Person rumgeritten. Das schadet nicht nur der betroffenen Person, sondern dem kompletten Arbeitsumfeld.

Auch die Besten unter den Besten brauchen früher oder später eine Pause. Daher ist ein hübsch eingerichteter Pausenraum unumgänglich. Dort können Sie sich zurückziehen, wenn Sie mal verschnaufen müssen oder mit Ihren Kollegen über das letzte Wochenende quasseln wollen. An einem gelassenen Ort richtig abschalten zu können, tut nicht nur der Seele gut, sondern fördert auch die Produktivität.

Warum es aber erst soweit kommen lassen? Achten Sie bereits beim Vorstellungsgespräch auf ein paar wichtige Punkte und merken Sie im Vornherein, wie das Klima bei Ihrem möglichen Arbeitgeber ist.

  •  Hören Sie auf Ihre Sinne: Ohren, Augen, Nase können Ihnen bereits viel über einen Arbeitsplatz verraten. Achten Sie beim Durchqueren des Büros auf den Ton der zukünftigen Kollegen. Sprechen diese freundlich miteinander oder hören Sie fiese Kommentare? Wie riecht das Büro? Duftet es nach Essen, kann das ein Zeichen dafür sein, dass die Angestellten am Arbeitsplatz zu Mittag essen. Das wiederum steht für Stress. 
  •  Ein Blick in die Toilette: Es mag etwas absurd erscheinen, aber das Stille Örtchen kann viel über ein Arbeitsklima verraten. Herrscht dort Chaos und Dreck, zeigt das, wie viel sich die Angestellten um ihre Kollegen scheren. Das weist auf ein unkooperatives Arbeitsverhältnis hin. 
  •  Die Schnelligkeit der Zusage: Wie schnell Sie eine Zusage bekommen, zeugt davon, wie dringend ein neuer Angestellter benötigt wird. Das muss nicht zwingend etwas mit Ihrer hervorragenden Leistung zu tun haben, sondern kann einfach aufgrund eines Zeitdrucks passieren. Wollen Sie wirklich irgendwo arbeiten, wo alles schnell, schnell gehen muss und man sich keine Zeit für eine genauere Beurteilung nimmt? Vielleicht sind Sie auch einfach ein Lückenbüsser und Stellenwechsel gehören hier zum Alltag.

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