Zeit für einen Mutausbruch: Wie Sie über sich hinauswachsen

Seien Sie doch mal ehrlich zu sich: Sie haben immer noch nicht Ihren langweiligen Job gekündigt. Sie schaffen es einfach nicht, Ihrem Herzensmenschen Ihre Gefühle zu gestehen. Und warum? Aus Angst, zurückgewiesen zu werden, andere zu verletzen, oder schlicht und einfach aus Angst davor, zu scheitern. Doch woher kommt diese Unsicherheit?

PictureMachen Sie das Mutigsein zu Ihrer Königsdisziplin und seien Sie öfters mutig wie ein Löwe. © Getty Images

Stellen Sie sich vor, Sie hätten nichts zu verlieren – was würden Sie anders machen? Würden Sie vielleicht den Mut aufbringen und jemandem Ihre Liebe gestehen? Würden Sie endlich den Job kündigen, der Sie schon so lange unglücklich macht? Oder einem unliebsamen Menschen mal so richtig die Meinung sagen? Dann tun Sie es doch einfach! Wer mutig durchs Leben geht, muss zwar mit einigem Gegenwind rechnen, hat am Ende aber umso mehr zu gewinnen!

Trauen Sie sich, mutig zu sein

Der Mensch an sich ist ein soziales Wesen. Und als solches hat er schon früh gelernt, sich anzupassen. Bereits im Kindesalter wird uns eingebläut, höflich zu sein, bedacht zu handeln und nicht aus der Reihe zu tanzen. Doch was, wenn genau das der Weg ist, um mit sich im Reinen zu bleiben und seine Ziele zu erreichen? Sicher, wer stets die Erwartungen anderer erfüllt und kein unnötiges Risiko eingeht, dem kann auch nichts passieren, richtig? Falsch! Denn wer immer nur damit beschäftigt ist, alle Risiken im Leben zu umgehen, der bringt sich am Ende um alle Möglichkeiten. Und ist es das wirklich wert?

Machen Sie sich bewusst: Es gibt keine Garantien im Leben. Es wird immer jemanden geben, der Ihre Meinung nicht teilt, oder der Sie zurückweist. Und es wird auch vorkommen, dass Sie scheitern. Das sollte jedoch nicht der Grund sein, es erst gar nicht zu versuchen. Im Gegenteil: Haben Sie keine Angst davor. Denn nur so lernen Sie und können es das nächste Mal besser machen. Für viele ist das bestimmt leichter gesagt als getan. Und richtig, es gehört schon einiges dazu, um seine Zweifel und Ängste zu überwinden und am Ende über sich selbst hinauszuwachsen. Vor allem Mut.

Raus aus der eigenen Komfortzone

  • Schritt 1: Ängste hinterfragen
    Ob im Job, in der Liebe oder in der Familie: Wenn Sie wieder einmal vor einer Herausforderung in Ihrem Leben stehen, derer Sie sich nicht gewachsen fühlen, stellen Sie sich die frage nach dem Was? Was ist es, vor dem Sie Angst haben? Betrachten Sie daraufhin Ihre Ängste kritisch und ergründen Sie, welche davon wirklich begründet sind und welche nicht.
  • Schritt 2: Vor- und Nachteile prüfen
    Führen Sie sich anschliessend vor Augen, welche Vorteile Ihr Verhalten haben wird, und welche Nachteile, wenn Sie es nicht angehen. Indem Sie die Wichtigkeit Ihres Ziels erhöhen, erhöhen Sie auch die Dringlichkeit, zu handeln.
  • Schritt 3: Einfach machen
    Haben Sie jemandem etwas zu sagen? Sagen Sie es! Möchten Sie, dass Ihre Entscheidung akzeptiert wird? Verteidigen Sie sie! Wollen Sie ein bestimmtes Ziel erreichen? Packen Sie es an!

Aus Mut werden Möglichkeiten

Mutig zu sein, bedeutet nicht, keine Angst zu haben – sondern zu akzeptieren, dass etwas anderes wichtiger ist. Ausserdem ist die Frage nach dem «Was wäre, wenn…?» oft viel belastender als ein möglicher Misserfolg. Und selbst, wenn Ihr Herzensmensch Ihre Liebe nicht erwidert, Sie den gewünschten Job nicht bekommen, oder Sie sich durch Ihre Meinung den Unmut anderer zuziehen – selbst dann haben Sie nichts verloren, sondern nur dazugewonnen. Denn jedes Mal, wenn Sie etwas aus Ihrer tiefsten Überzeugung heraus tun – wenn Sie etwas wagen – wächst Ihr Selbstbewusstsein und das Vertrauen darin, für sich und Ihre Bedürfnisse einstehen zu können.

Und wer weiss: Vielleicht ergeben sich aus den scheinbaren Rückschlägen manchmal auch ganz neue Chancen aufs grosse Glück, die Sie ohne Ihren Mut sonst niemals gehabt hätten.

Anleitung zum Mutigsein: kleine Übungen mit grosser Wirkung 

Dunkelheit, Höhe, kleine Räume: Jeder Mensch fürchtet sich vor etwas. So weit, so normal. Doch die Frage ist, wie die meisten von uns damit umgehen. Die Antwort: in der Regel gar nicht. Während Kinder sich täglich mit neuen Mutproben herausfordern, macht man es sich als Erwachsener nur allzu gern bequem. Dingen, die einem Angst machen, geht man einfach aus dem Weg. Dabei lohnt es sich, seine Unsicherheiten zu überwinden. Alles, was Sie dafür brauchen, ist ein kleines bisschen Mut. Und ob Sie es glauben oder nicht: Mutigsein kann man trainieren.

Mutig sein ist ein bisschen wie Sport treiben: Wenn Sie lange nicht mehr beim Training waren, ist die Überwindung, wieder damit zu beginnen, sehr gross. Doch je öfter Sie gehen, desto fitter werden Sie. Irgendwann freuen Sie sich dann sogar auf das nächste Workout. Um nichts anderes geht es beim Training Ihres «Mutmuskels». Der existiert natürlich nicht wirklich, aber auch der Mut funktioniert wie ein Muskel: Er wächst nur, wenn er regelmässig trainiert wird. Jedes Mal, wenn Sie etwas tun, wovor Sie sich eigentlich fürchten, werden Sie anschliessend mit einem Glücksgefühl belohnt. Und davon werden Sie schon bald mehr wollen.

Keine Sorge, um mutig zu sein, müssen Sie keine gefährlichen Stunts hinlegen. Auch ganz alltägliche Situationen können einem viel Überwindung abverlangen. Überlegen Sie mal: Welche Situationen verunsichern Sie im Alltag?

  • Ist es der gutaussehende Mann, den Sie jeden Morgen in der Bahn sehen? Dann verkriechen Sie sich nicht in dem Display Ihres Handys. Stecken Sie es bei der nächsten Fahrt in die Tasche und versuchen Sie stattdessen, Blickkontakt aufzubauen. Schenken Sie ihm ein Lächeln. Vielleicht erwidert er es sogar. Beim nächsten Mal könnten Sie dann schon den nächsten Schritt wagen und ihn ansprechen.
  • Fällt Ihnen Ihr Kollege immer wieder ins Wort und macht Ihre Ideen zu seinen? Dann stellen Sie sich Ihrer Mutprobe und sprechen Sie ihn darauf an. Trauen Sie sich, ihm Ihre Meinung zu sagen. Vielleicht hat Ihr Kollege ja nicht mal gemerkt, dass er Sie jedes Mal übergeht.
  • Oder träumen Sie vielleicht schon lange von einer Reise, wollen aber keinesfalls allein aufbrechen? Dann fangen Sie doch einfach etwas kleiner an und gehen Sie allein ins Kino oder in ein Restaurant. Sie werden sehen, dass Alleinsein nichts ist, was Ihnen Angst machen muss. Im Gegenteil: Es kann sogar ziemlich bereichernd sein, um wieder zu sich selbst zu finden.
  • Öfter mal Nein sagen, Dinge zum ersten Mal tun oder einfach mal ungeschminkt aus dem Haus gehen: Die Möglichkeiten, sich selbst herauszufordern, sind ebenso unbegrenzt wie individuell. Vielleicht werden Ihnen die ersten Übungen noch etwas schwerfallen, doch schon bald wird es leichter, über Ihren eigenen Schatten zu springen. Und wer weiss: Vielleicht haben Sie irgendwann sogar Spass an den kleinen Übungen, mit denen Sie Ihr Selbstbewusstsein trainieren – und das garantiert ohne Muskelkater.

Der Inhalt dieses Artikels wurde von viversum zur Verfügung gestellt.

*Die weitere Beratung kostet je nach Qualifikation des Beraters zwischen CHF 2.50 und CHF 6.50 pro Minute. Der geltende Tarif wird Ihnen vor dem kostenpflichtigen Gespräch kommuniziert.

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