Welcher Reisetyp sind Sie?

Die einen mögen es, sich spontan in die weite Welt aufzumachen, während andere lieber vor einer Reise jeden ihrer Schritte genaustens planen. So unterschiedlich sind die Menschen beim Reisen.

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Planen Sie eine Reise im Voraus von A bis Z oder schauen Sie spontan vor Ort, was Sie alles unternehmen wollen? Machen Sie sich gerne alleine auf den Weg oder mögen Sie es lieber, wenn Sie bei einer Reise gleich mehrere Freunde dabei haben? Jeder hat beim Entdecken der Welt so seine eigenen Vorlieben. Welche unterschiedlichen Reisetypen man unterwegs antrifft, lesen Sie folgend.

Die Spontane

Dieser Reisetyp bleibt in jeder Situation gelassen. Egal was dazwischen kommt, er bleibt ruhig, denn manche Dinge kann man einfach nicht voraussehen. Während andere Schnappatmung kriegen, wenn etwas nicht nach Plan läuft, bleibt die Spontane locker. Vielleicht ist es ja Schicksal, dass der Zug Verspätung hat und es lohnt sich, doch noch länger hier zu bleiben? Kurzfristige Änderungen bringen diesen Reisetyp nicht aus der Fassung, schliesslich hängen damit meist unvergessliche Erlebnisse zusammen. Alles über den Haufen zu werfen, lohnt sich manchmal einfach.

Der Strukturierte

Ganz im Gegensatz zu der Spontanen bevorzugt der strukturierte Reisetyp einen klaren Plan. Noch vor der Abreise müssen alle Hotels gebucht und die ganze Route durchgeplant sein. Einfach locker darauf losreisen? Das geht bei diesem Typ nicht. Wenn der Flug oder Zug nur ein wenig Verspätung hat, bekommt er fast einen Herzinfarkt. Der Strukturierte ist immer unter Stress und will, dass alles immer genauestens nach Plan läuft. Das kann manchmal ganz schön anstrengend werden. Erholung findet man mit diesem Reisetyp darum nicht immer.

Der Alles-Vergessen-Typ

Ein Blick ins Gepäck verrät, was für ein Typ dahinter steckt: Wer mit dem Rucksack und nur wenigen Dingen durch die Gegend reist, ist meist locker und offen. Er hat nur das Nötigste dabei, damit er das Gewicht auch tragen kann. Dabei ist manches vielleicht auch zu Hause liegen geblieben. Doch das macht diesem Reisetypen nichts aus. Wenn er merkt, dass ihm was fehlt, dann fragt er einfach jemanden aus dem Hostel oder einen Freund, der mit ihm reist, und leiht sich es eben aus. Im Notfall lässt sich auch alles kaufen.

Die Vollausgestattete

Weniger ist mehr – das mögen in vielen Fällen weise Worte sein, der Spruch zählt aber nicht für diesen Reisetyp. Die Vollausgestattete hat lieber zu viel als zu wenig dabei. Beim Packen befolgt sie Listen und tut sich schwer, etwas daheim zu lassen. Dafür hat dieser Typ in jedem Fall das Richtige dabei und kann allen anderen aushelfen, wenn die etwas vergessen haben.

Die Abenteurerin

Immer etwas erleben will dieser Reisetyp. Der Abenteurerin wird schnell langweilig und wenn nicht jeden Tag etwas Spannendes auf dem Plan steht, sind es keine erfüllten Ferien. Entspannung steht ganz am Ende ihrer Liste, was das Reisen mit ihr manchmal anstrengend werden lassen kann.

Der Langweiler

Im Gegenteil dazu mag es der Langweiler lieber gemütlicher. Einfach mal ein paar Tage am Strand chillen? Das ist ganz nach dem Geschmack von diesem Reisetypen. Ein volles Programm mag er nicht, denn wenn die Erholung zu kurz kommt, sind es ja keine guten Ferien.

Die Sparsame

Klar, aufs Geld zu achten ist nichts Falsches. Doch wenn man sich in den Ferien nie etwas gönnt, dann ist das irgendwie doch auch deprimierend. Denn genau da sollte man auch einmal über die Stränge schlagen dürfen. Der sparsame Reisetyp macht aber genau das nicht, sondern setzt jeden Franken bedacht ein. Lieber übernachtet er in einer Bruchbude als in einem Hotel mit Wellness-Bereich. Man ist ja sowieso nur zum Schlafen da, und jeder Rappen zählt!

Der Protzer

In der Hälfte des Urlaubs merkt dieser Reisetyp plötzlich, dass in seinem Portemonnaie ganz schnell gähnende Leere herrscht. Er möchte immer das Schönste und Beste von allem, denn schliesslich muss man es in den Ferien ja in vollen Zügen geniessen. Das ist ja auch richtig so, aber dennoch sollte man aufs Budget achten, dass man nicht plötzlich ohne Geld in den Taschen dasteht.

Die Foto-Queen

Foto hier, Foto da, Foto dort. Die Foto-Queen will alles für die Instagram-Welt festhalten. Sich im Hotel aufs Bett schmeissen darf man erst, wenn sie die hübsche Verzierung auf der Decke abgelichtet hat. Essen darf man erst, wenn sie von den hübschen Tellern ein Foto gemacht hat. Und ins Meer springen darf man erst, wenn sie die ruhige See festgehalten hat. Schliesslich will sie ihren Followern zeigen, wie toll ihre Ferien sind und muss sie ihrer Familie und ihren Freunden perfekte Bilder schicken, damit die sehen, welch gute Zeit sie hat.

Der «Ich geniesse lieber die Aussicht und mache keine Fotos»-Typ

Wieder zu Hause und plötzlich fällt einem auf, dass man gar keine Bilder zum Zeigen vom Urlaub hat? Dieser Reisetyp nimmt gar nicht erst eine Kamera mit in die Ferien. Ihm ist es viel wichtiger, das Hier und Jetzt zu geniessen und die Finger vom Fotografieren zu lassen. Denn am Ende zählen ja die Erinnerungen im Kopf, die Bilder schaut man irgendwann nicht mehr an, so seine Meinung.

Der Alleinreisende

Scharen von Menschen versucht dieser Reisetyp zu vermeiden. Bei All-Inklusive-Ferien trifft man den Alleinreisenden nicht an, er begibt sich lieber auf Interrail-Touren oder kämpft sich mit dem Rucksack durch die Wildnis. Denn er ist ein Einzelkämpfer und mag es, seine Erinnerungen alleine zu machen. Ein geeigneter Reisepartner ist dieser Typ daher nicht. Auch wenn er vielleicht für kurze Zeit gemeinsam mit jemanden auf Tour geht, freut er sich doch schon wieder darauf, einsam seine eigenen Bahnen ziehen zu können.

Die Gruppenliebhaberin

Sie mag die Sicherheit: Die Gruppenliebhaberin ist immer in Herden anzutreffen und will niemals alleine sein. Daher ist sie stets in einer Reisegruppe unterwegs oder auf Ferien mit Freunden. Als Bus-Tourist mit einer Reiseleitung, die mit einem erhobenen Regenschirm vorausgeht, ist sie am meisten anzutreffen.

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