Was bedeutet es, wenn man im Traum einem Tier begegnet?

Im Traum trifft man auf die unterschiedlichsten Gefährten. Zwischendurch tauchen diese auch mal in Form von Tieren auf. Was das bedeuten kann, verrät eine Expertin.

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Vogel, Hund, Elefant – all diese Tiere habe ich in meinen Träumen schon einmal angetroffen. In den unterschiedlichsten Umgebungen und verschiedensten Situationen. Und genau darauf kommt es auch an, wie Sara Planta (33), diplomierte psychosoziale Beraterin mit Schwerpunkt Traumarbeit, Vayamo verrät: «Es geht um persönliche Themen. Wichtig ist, den ganzen Traum im Kontext, die Handlungen und die Gefühle in Verbindung mit dem Wachleben des Einzelnen zu betrachten.» Werden nicht alle Aspekte des Traums berücksichtigt, kann es zu Fehlinterpretationen kommen.

Doch die Expertin kann Inspiration liefern und Anstösse geben, auf was ein Traum mit Tieren hindeuten könnte. «Über Tiere kommen wir sehr einfach an unsere Emotionen, weil diese dann so naheliegend sind.» Laut Planta müsse man nie lange überlegen, welche Gefühle im Spiel sind, wenn man von Tieren träumt.

Tiere helfen uns, im Traum unsere Gefühle auszuleben

Dabei können laut der Expertin Tiere im Traum stellvertretend als Repräsentanten andere Menschen oder unterdrückter Emotionen im Traum auftauchen. «Man kann so in Gestalt von diesen Tieren seine Gefühle im Traum ausleben, die man sich im Wachleben nicht zutraut, vor denen man Angst hat oder bei denen man sich auch nicht bewusst ist, dass sie gelebt werden wollen», sagt Planta.

Die Beraterin nennt ein Beispiel: «Wenn wir im Alltag gern mal jemandem unsere Meinung sagten möchten, uns das aber nicht trauen, weil wir Angst vor den Konsequenzen haben, dann kann es sein, dass wir im Traum einem Löwen begegnen, der uns hilft, unsere Meinung mal rauszubrüllen.»

Haustiere, Krafttiere und archetypische Tiere

In unseren Träumen können uns die unterschiedlichsten Tiere besuchen. «Einerseits trifft man auf seine Haustiere, man kann sogenannten Krafttieren begegnen oder es tauchen archetypische Tiere auf», führt Planta aus.

«Je nachdem, mit welchem Tier man im Alltag verbunden ist, auf das trifft man im Traum.» Hinter dieser Begegnung könne auch eines der folgenden Themen stecken: Selbstliebe, Selbstannahme oder Kompensation. «Wenn man sich im Lauf des Tages nicht immer geliebt oder gut fühlt, dann können die Haustiere – unsere Liebsten, sozusagen – in unserem Traum erscheinen, um uns Trost zu spenden.»


PictureSara Planta ist diplomierte psychosoziale Beraterin mit Schwerpunkt
Traumarbeit.
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Krafttieren können, neben Tieren aus der realen Welt, auch Wesen wie Drachen oder Einhörner sein. Diese erinnern uns laut der Expertin daran, welche Ressourcen wir in uns tragen. «Sie können uns durch schwierige Phasen im Leben helfen und zeigen uns Eigenschaften auf, die wir ins uns tragen, aber vergessen haben», so Planta.

Tierträume sind laut der Expertin archetypisch. Im Traum stellen Tiere die Instinkte dar, die natürlichen Triebe. Je nach Tier sei das Gleichnis anders zu deuten. Für solche häufig in Träumen auftretende Tiere hat Sara Planta folgende Interpretationsmöglichkeiten:

  • «Schlangen können für Weiblichkeit, Sexualität, Weisheit stehen», sagt Planta. Wichtig sei jedoch, was man selbst mit dem Tier verbindet. Es könne auch sein, dass jemand starke Ängste vor Schlangen hat. Dann müsse man den Ängsten auf den Grund gehen.
  • Auch Spinnen sind laut der Expertin häufig mit Ängsten verbunden. «Aber Spinnen sind vernetzt, können sich von überall abseilen und kommen immer davon.» Solche Gedankenspiele mit den Tieren zu machen, sei von grosser Bedeutung. Auch die Redewendung «Spinnen bringen Glück» kann für die Deutung interessant sein.
  • Bei Raubkatzen wie Löwe oder Tiger denke man umgehend an Power, Kraft und Macht. Auch hier geht es wieder um unterdrückte Emotionen, wie Planta meint: «Angestaute Wut kann ein Thema sein, aber das muss individuell betrachtet werden.»
  • «Elefanten haben etwas unglaublich Freundliches und Bodenständiges an sich.» Es scheine, als hätten diese Tiere das grösste Herz von allen. Man könne Elefanten mit bedingungsloser Liebe, aber auch Weisheit verbinden. «Sie haben so einen Gang, von dem man ausgehen kann, wenn man sich den auch aneignet, geht das Leben auf eine schöne Weise vorwärts.» Ausserdem hätten die Riesen eine dicke Haut, der man nicht schnell etwas anhaben kann. Ein Elefant kann laut Planta im Traum auftauchen, um entweder zu sagen, dass er uns im Moment als Krafttier unterstützt, welche Eigenschaften wir wieder mehr in unser Leben holen oder welche wir besser abstreifen sollten.
  • Vögel können Freiheit bedeuten. «Diese Tiere haben den Überblick», so Planta. Vögel würde immer dorthin gehen, wo es schön angenehm ist. Vielleicht sehne sich der Träumer nach mehr Unabhängigkeit oder fühle sich nicht frei oder aber genau das Gegenteil. «Die Gefühle dazu sind wichtig. Hier kommt es auch auf die Vogelart an.»
  • Fische können laut der Expertin für Emotionen stehen. «Man schwimmt vielleicht in den Emotionen. Man hat im Moment den Boden unter den Füssen verloren.» Je nachdem wie man sich fühlt, könne ein Fisch im Traum auch für etwas Positives stehen, wie Planta weitererzählt: «Fühlt man sich im Traum gut mit dem Fisch, dann kann es auch sein, dass man im Moment im Gefühlsleben sehr gut gesinnt ist. Dass alles gerade am Fliessen ist.»
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