So verändert ein Perspektivenwechsel Ihr Leben

Wer sich immer nur auf seine eigenen Ansichten stützt, der wird blind für die Sichtweisen anderer – und damit auch für neue Möglichkeiten.

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Es ist, wie es ist: Die eigene Wahrnehmung ist alles andere als objektiv. Die meisten Menschen sehen und hören nur das, was sie wollen – und daran glauben sie auch. Doch das hat einen entscheidenden Nachteil: Denn, wer denkt, er wüsste etwas mit Sicherheit, wird blind für die Sichtweisen anderer – und damit für neue Möglichkeiten. Denn ein Wechsel des eigenen Blickwinkels kann nicht nur ungemein erfrischend sein, sondern auch zu mehr Erfolg im Leben führen.

Wann brauchen Sie einen neuen Blickwinkel? 

Wie Sie sehen, gibt es auf diese Frage mehrere mögliche Antworten – und keine davon ist richtig oder falsch. Wie bei vielen Dingen im Leben kommt es eben darauf an, von welcher Seite aus Sie diese betrachten. Doch leider fehlt vielen diese Flexibilität. Sie glauben nur das, was sie sehen und an das, was sie gelernt haben – «So ist das und so war es schon immer!»

Und hier liegt das Problem: Wenn man glaubt, genau Bescheid zu wissen, woran soll man merken, wann ein Wechsel der eigenen Perspektive angebracht ist? Die Antwort: Am besten dann, wenn Sie schon länger in einer ausweglosen Situation feststecken, oder verzweifelt nach einer Lösung für ein Problem suchen, das Sie belastet. An dieser Stelle sollten Sie unbedingt versuchen, anders und unvoreingenommen zu denken und zu entscheiden – auch, wenn Ihnen das zunächst schwerfällt.

Die Vorteile:

Sie werden sehen, dass Ihnen eine Veränderung der Sichtweise helfen kann, sich leichter aus scheinbar festgefahrenen Situationen zu befreien, oder ganz neue Lösungsansätze zu finden – vor allem im Beruf eine wertvolle Fähigkeit. Aber auch zwischenmenschlich können Sie nur gewinnen. Denn, wenn Sie in der Lage sind, eine Situation auch durch die Augen anderer zu betrachten, ist das ein Zeichen von besonderem Einfühlungsvermögen und damit nicht zuletzt von hoher sozialer Kompetenz und Toleranz.

Das Problem:

Damit ein Perspektivwechsel möglich wird, müssen Sie jedoch dazu bereit sein, Ihr eigenes Verhalten selbstkritisch zu reflektieren und eigene Fehler auch einzugestehen. Aber seien Sie mal ehrlich: Wie leicht fällt es Ihnen, zuzugeben, dass Ihre Meinung vielleicht doch nicht die einzig wahre ist? Oder dass es noch andere Argumente gibt als Ihre? Fakt ist: Den meisten Menschen fällt es sehr schwer, von ihren eigenen Ansichten abzuweichen – auch wenn viele sich selbst als relativ offen bezeichnen würden.

Warum fällt eine Veränderung so schwer?

Der Mensch ist nicht nur ein Meister der Selbsttäuschung, sondern auch ein Gewohnheitstier. Gewohnheit und Routine geben ihm das Gefühl von Sicherheit. Oft rechtfertigt er seine Meinung mit Traditionen und Konformität – «Das hat schon immer so funktioniert!» Auch wenn es viele nicht zugeben würden, aber sie fürchten Veränderungen.

Und nichts anderes bedeutet ein Perspektivenwechsel. Raus aus der eigenen Komfortzone, hin zu etwas Neuem, Unbekanntem. Dazu kommt noch, dass dieser Wandel ganz bewusst passieren muss. Das ist nicht nur ungewohnt, sondern eben auch unsicher. Was passiert, wenn ich mich darauf einlasse? Wird sich mein Leben deshalb verändern? Werde ich mich verändern? Ja, das werden Sie! Doch das ist nichts, wovor Sie Angst haben müssen, sondern worauf Sie stolz sein können.

So gelingt der Perspektivenwechsel

  1. Hinterfragen Sie sich öfter selbst: Warum denke und fühle ich gerade so? Warum will ich das jetzt genauso machen?
  2. Bleiben Sie offen und unvoreingenommen: Welche Optionen gibt es noch? Hat jemand anderes vielleicht eine bessere Idee?
  3. Bitten Sie um Feedback: Was denken andere über eine mögliche Lösung? Wie unterscheiden sich diese Ideen von meinen?
  4. Machen Sie Dinge ganz bewusst anders: Wird sich etwas verändern, wenn ich alles so mache wie immer? Wenn ja, was?
  5. Nehmen Sie die Position einer anderen Person ein: Wie geht es dieser Person in dieser Situation? Was würde sie jetzt tun?

Denken Sie immer daran: Bei einem Perspektivenwechsel geht es nicht darum, sich selbst und seine Ansichten aufzugeben. Im Gegenteil: Er soll Ihnen helfen, Ihren Geist zu erweitern, einen frischen Blick auf etwas zu werfen und so zu neuen Lösungen zu kommen. Wenn Sie lernen, die Dinge anders zu betrachten und sich in andere hineinzuversetzen, haben Sie die Chance, Ihrem Leben eine völlig neue Wende zu geben.

Der Inhalt dieses Artikels wurde von viversum zur Verfügung gestellt.

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