Motiviert ins neue Jahr: Mit diesen Tipps halten Sie Ihre Vorsätze ein

Wer die Neujahrsvorsätze wirklich durchziehen will, braucht Disziplin, Ausdauer und ab und zu eine Belohnung. Neun Tipps, wie man es schafft, nicht aufzugeben.

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Stress vermeiden, mehr Sport treiben, mit dem Rauchen aufhören, einen neuen Job beginnen – das sind Klassiker unter den Neujahrsvorsätzen. 

Die Möglichkeiten für Selbstoptimierung sind endlos. Wer seinen Lebensstil wahrhaftig ändern will, muss bereit sein, für die Vorsätze entsprechende Zugeständnisse – oder Verzichte – zu machen. Oftmals scheitern Neujahrsvorsätze, sobald der Alltagstrott einen wieder eingeholt hat.

Die magischen 21 Tage

Egal welche Gewohnheit man sich an- oder abgewöhnen möchte: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es 21 Tage dauert, bis sich Körper und Psyche an etwas gewöhnt haben und die schlimmste Phase geschafft ist. Erst nach dieser Zeit ist das Neue zu etwas Alltäglichem geworden.

Jeder Tag kann der Tag des Neuanfangs werden. Besser, als sich zu stark auf den Neujahrstag zu fokussieren, beginnt man an einem Tag, an dem man gut ausgeruht und voll motiviert ist. Wenn dieser Tag auf den 1. Januar fällt, ist das ein schöner Zufall, aber kein Muss.

Die 9-Schritte-Stategie

  • Prioritäten setzen. Zu viele Vorsätze auf einmal führen im schlimmsten Fall zum Misserfolg. Besser: Sich auf ein oder zwei Vorsätze beschränken, die einem wirklich am Herzen liegen. So kann man jedem Ziel seine volle Aufmerksamkeit schenken und erlebt so viel eher Erfolge.
  • An sich selbst glauben. Wenn Vorsätze zu unrealistisch sind, sind diese von vornherein zum Scheitern verdammt. Ziele, wie nie wieder Süsses zu essen oder jeden Tag eine Stunde zu meditieren, sind sehr hochgesteckt. Machen Sie sich nur an Ziele, bei denen Sie auch glauben, diese erreichen zu können. 
  • Vorsätze von Hand aufschreiben. Um die Vorsätze im Hirn zu verankern, sollte man sie niederschreiben – und zwar von Hand! Sobald die Vorsätze nicht nur im Kopf, sondern auch auf dem Papier existieren, werden sie realer. Ein weiterer Trick ist es, jeden Vorsatz noch einmal separat auf ein Stück Papier, Post-It oder ein Kärtchen zu schreiben. Diese werden dann so platziert, dass man sie immer vor Augen hat, beispielsweise am Badezimmerspiegel oder am Computerbildschirm.
  • Positive Sprache. Statt zu sagen «Ich habe keine Lust, ins Fitness zu gehen», verbindet «Ich fühle mich nach dem Fitness-Training immer so viel besser» den Vorsatz mit einem positiven Gefühl. Dies hilft, sich immer wieder aufs Neue zu motivieren.
  • Mit Enthusiasmus starten. Es bringt nichts, gemütlich zu starten und erst im Verlauf des Jahres mehr Einsatz zu bringen. Es geht darum, mit Enthusiasmus an die Ziele heranzugehen und mit genügend Schwung die ersten Wochen zu meistern.
  • Etappenziele setzen, Fortschritte festhalten. Es kann hilfreich sein, einen Etappenplan mit Teilzielen zu erstellen und seine Fortschritte festzuhalten. Ob dies via App (z.B. Habit Tracker, Habit List) oder handschriftlich geschieht, spielt keine Rolle. Eine positive Erfolgskurve motiviert, weiterzumachen.
  • Probleme mit einplanen. Es kann schnell vorkommen, dass man an seine Grenzen kommt, keine Lust mehr hat und dann doch eine Zigarette raucht oder Schokolade isst. Um solchen Rückfällen vorzubeugen, ist es wichtig, die Probleme gleich mit einzuplanen. Wenn sie dann auftauchen, ist es einfacher, damit klarzukommen.
  • Unterstützung suchen. Neujahrsvorsätze müssen nicht im Alleingang gemeistert werden. Wer Freunden und Familie von den Plänen erzählt, wird ein offenes Ohr für Probleme finden. Eine andere gute Möglichkeit ist es auch, sich Personen oder Gruppen zu suchen, welche die gleichen Absichten und Ziele haben. Das Austauschen und Teilen von Schwierigkeiten, aber auch von Erfolgen, spornt zusätzlich an. 
  • Sich belohnen. Haben Sie bereits eine Weile durchgehalten, dann belohnen Sie sich selbst. Ein schönes Magazin, ein Kino- oder Theaterbesuch oder eine neue Bluse kann zum Beispiel neuen Ansporn geben. Gestartet wird mit diesen kleinen Belohnungen wöchentlich: Für jede durchgehaltene Woche belohnt man sich einmal. Nach einiger Zeit kann auf ein monatliches Belohnungssystem gewechselt werden – bis man schliesslich für die Jahresbelohnung bereit ist.
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