Meine Familie suche ich mir selbst aus

Verwandtschaft ist nicht immer alles. Streit, Unverständnis und Verluste können Familien auseinanderbringen. Spätestens dann fragen wir uns: Wer ist für mich da? Wer gibt mir Halt? Wer tut mir wirklich gut? Manchmal finden wir diese Menschen gerade dann auch ausserhalb des eigenen Familienkreises. 

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Der Inhalt dieses Artikels wurde von viversum zur Verfügung gestellt.

«Blut ist dicker als Wasser» – mit solchen und ähnlichen Sätzen bekommen wir von klein auf eingetrichtert, wer am wichtigsten ist und daher am meisten von unserer Liebe und Fürsorge profitieren sollte: die Familie. Sie steht für Nähe, Verständnis und Geborgenheit. Hier tanken wir wieder Kraft in turbulenten Zeiten, kommen zur Ruhe und werden im besten Fall genauso angenommen, wie wir sind: mit all unseren Schwächen, Macken und Ängsten. In der Theorie. 

In der Realität sieht es oftmals anders aus: Streitigkeiten oder schlimmstenfalls Todesfälle trennen Familien oft teilweise oder ganz. Manchmal fehlt ein Grundgefühl von Geborgenheit auch völlig. Unser Bedürfnis nach Gemeinschaft und Austausch bleibt dennoch bestehen und möchte erfüllt werden. Wer fängt uns also in schweren Zeiten auf? Mit wem teilen wir unsere freudigsten und schlimmsten Momente? Zum Glück können wir selbst entscheiden, wen wir um uns haben wollen. 

Wenn aus Freunden Familie wird 

Oftmals sind Freunde die engeren Bezugspersonen. Sie kennen uns manchmal noch besser als die eigene Familie, haben uns in peinlichen und brenzligen Situationen erlebt. Mit ihnen teilen wir ganz spezielle Eigenarten, die wir so in unserer Familie nicht ausleben würden. Es gibt auch Momente, in denen unsere Freunde uns einfach besser verstehen, denn sie sind meist im selben Alter und führen einen ähnlichen Lebensstil wie wir. 

In schwierigen Zeiten fühlt es sich gut an, unter Gleichgesinnten zu sein. Wenn wir Verluste erleben, die eigene Familie nicht mehr da ist oder vielleicht auch nie Verständnis für den von uns gewählten Lebensweg hatte, fangen Freunde uns auf. Dabei ist es nicht wichtig, wie viele Menschen sich im eigenen Netzwerk tummeln. Vielleicht haben Sie auch die eine beste Freundin oder den einen besten Freund, den Sie immer anrufen und dem sie alles anvertrauen können. Ein wunderbares Gefühl!

Den inneren Kreis erweitern 

Aber auch Freundschaften gehen mal auseinander, Interessen und Lebensvorstellungen ändern sich. Vielleicht erleben Sie gerade eine schwere Zeit und Ihnen fehlt der einfühlsame Rückhalt von Menschen, die Sie sehr gut kennen. Manchmal fühlt man sich nämlich besonders dann allein, wenn man am meisten Unterstützung braucht. Dann steht es Ihnen frei, Ihren «Inner Circle» neu zu ordnen. 

So geben Sie sich die Chance, den Halt zu erfahren, den Sie sich wünschen. Denn uns alle verbindet das Bedürfnis nach Zusammenhalt und der Möglichkeit, die Abenteuer des Lebens miteinander zu teilen. Wenn das in Ihrem jetzigen Umfeld nicht gegeben ist, könnte es an der Zeit sein, Ihr persönliches Netzwerk zu erweitern. 

Die Fühler ausstrecken 

Wenn Sie sich gerade auf der Suche befinden, können weiterbildende Kurse und Hobbys neue Horizonte öffnen. Der Tanzkurs, den Sie sich schon so lange vorgenommen haben, der Literaturtreff im Café um die Ecke, den Sie immer mal besuchen wollten: Trauen Sie sich! Hier gibt es die besten Möglichkeiten, neue Menschen kennenzulernen und sich zu vernetzen. 

Es kann auch helfen, mit erfahrenen Personen im Coaching und persönlicher Lebensberatung über die eigenen Wünsche und Ziele zu sprechen. Hier können Sie ungeklärte Fragen angehen, Uneinigkeiten in der Familie reflektieren und sich auf Ihre wesentlichen Bedürfnisse fokussieren. Das gibt Klarheit und lässt Sie selbstbewusster durchs Leben schreiten. Mit dieser Einstellung ziehen Sie automatisch auch auf energetischer Ebene die Menschen an, die Ihnen guttun. So bauen Sie sich Stück für Stück den Familienkreis auf, der Sie wirklich unterstützt und weiterbringt – auch ohne die gleiche DNA zu haben. 

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