Haben Sie Ihren Seelenverwandten schon gefunden?

Den einen Partner fürs Leben zu finden, scheint nicht immer einfach. Was Seelenverwandtschaft bedeutet und drei Tipps, die Ihnen bei der Suche helfen.

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Seelenverwandtschaft – Realität oder Wunschdenken

Da draussen ist er irgendwo: der Mensch, der das Leben vervollständigt. Dessen sind sich viele sicher, und sind fast besessen davon, diesen einen, ganz besonderen Menschen zu finden. Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor? Jeder kennt mindestens eine Person, die auf der Suche nach ihrem Seelenpartner ist. Vielleicht ertappen Sie sich auch selbst dabei, wie Sie sich nach dieser Verbindung sehnen.

Was ist ein Seelenpartner?

Der Begriff «Seelenverwandtschaft» wurde früher nur von Esoterikern benutzt, fast belächelt. Diese Zeiten sind vorbei. Auch sachliche, sehr bodenständige Menschen, die sich selbst nicht als sonderlich spirituell bezeichnen, machen sich mittlerweile auf die Suche nach ihrem Seelenpartner.

Doch wie findet man ihn? Und was passiert, wenn man genau diesen einen Menschen verpasst: Hat man dann einfach Pech gehabt und muss sein ganzes Leben lang allein bleiben? Oder gibt es am Ende sogar mehrere Seelenpartner? Viele Fragen, auf die es auch einige Antworten gibt.

Karma und Seelenverwandtschaft – die Parallelen

Gleich vorneweg: Es gibt keine ultimativ gültige Definition, sondern mehrere Ansätze, die alle etwas für sich haben. Die einen betrachten den Seelenpartner als perfekte Ergänzung der eigenen Person. Andere verwenden den Begriff für diejenigen Menschen, die einem auf Anhieb vertraut sind. Die gängigste Deutung, mit der wir uns näher befassen, basiert auf dem Gedanken der Reinkarnation. Sie bezeichnet einen Menschen, mit dem die Seele karmisch, d. h. durch Vorleben bedingt, verbunden ist.

Diese Seelenverwandtschaft ist weder perfekt noch zum Scheitern verurteilt, wie hartnäckige Vorurteile in Zeitschriften behaupten. Karma ist kein wertender Begriff. Es bedeutet schlicht, dass Verhalten aus einem früheren Leben darüber entscheidet, ob die Liebe im Hier und Jetzt erfüllend oder unglücklich wird. Heisst also: Zu viel schlechtes Karma angehäuft? Dann muss dieses erst einmal aufgelöst werden, bevor das Liebesglück gelingt.

Denn ein (Seelen-)Paar, das im vorherigen Leben seine gemeinsamen Probleme nicht bewältigen konnte, wird erneut damit konfrontiert. Damit ist übrigens nicht unbedingt eine Beziehung zwischen Liebenden gemeint. Auch zu Freunden kann eine Seelenverwandtschaft bestehen.

Man muss über seinen Schatten springen

Private Krisen werden als Wiederholungen aus früheren Inkarnationen betrachtet, die wieder und wieder erlebt werden – und zwar so lange, bis der Fehler erkannt und das Verhalten entsprechend geändert wird. Dabei steht einem oft das eigene Ego im Weg. Dem Seelenpartner kommt deshalb die Aufgabe zu, diese Lektionen zur persönlichen Weiterentwicklung zu begleiten. Nicht immer ist einem diese Person sympathisch. Der Seelenverwandte ist manchmal sogar jemand, den man ablehnt, aber an dem man wächst.

Ob es nur einen Partner gibt, mit dem man verbunden ist, ist offen. Viele glauben auch daran, dass keine Seelenpartnerschaft fürs ganze Leben ist, da die persönliche Weiterentwicklung auch mit der Befreiung vom Seelenpartner einherginge. Das eigene Karma bleibt ja nicht unveränderlich gut oder schlecht, sondern verändert sich mit dem Verhalten.

Chance zur Weiterentwicklung

Hat sich also die Seelenpartnerschaft erledigt, wenn alle Probleme gelöst sind? Ganz so ist es nicht. Seelenverwandtschaft hat nichts damit zu tun, jemanden für seine Zwecke zu benutzen. Doch genauso falsch wäre es, den Kontakt zu diesem Menschen zu idealisieren oder die Verantwortung für sein Glück in die Hände des Seelenpartners zu legen und sich damit abhängig zu machen.

Letztlich geht es im Leben in erster Linie um Glück und persönliche Weiterentwicklung. Nur jemand, der mit sich im Reinen ist, kann echte, erfüllende Liebe für einen anderen Menschen empfinden. Ein Seelenpartner hilft dabei. Er wird oft erst erkannt, wenn man bereit dazu ist zu lernen, Erfahrungen zu machen und zu wachsen. Gut möglich, dass die Beziehung ganz natürlich ein Ende findet, wenn zwischen zwei Seelenverwandten alles gesagt wurde. Der Kontakt kann aber auch weiter bestehen und sogar das ganze Leben lang halten.

Drei Tipps, den Seelenpartner zu erkennen

  1. Gehen Sie entspannt durchs Leben: Sobald die Zeit gekommen ist und Sie bereit dafür sind, wird Ihnen Ihr Seelenpartner begegnen. Schauen Sie sich um und lassen Sie alles auf sich zukommen. Sie können nichts erzwingen.
  2. Was Sie vom Leben erwarten: Überlegen Sie genau, was Sie von einem Seelenpartner erwarten und was überhaupt nicht in Ihre Erwartungen passt. Je konkreter Sie sind, desto eher lassen sich Enttäuschungen vermeiden. Schränken Sie sich allerdings auch nicht zu sehr ein, sondern besinnen Sie sich auf die unbedingten Anforderungen.
  3. Vertrauen Sie Ihrem Schicksal: Lassen Sie nicht den Kopf hängen, wenn Sie Ihre verwandte Seele noch nicht gefunden haben. Denken Sie immer daran, dass Sie es wert sind und es irgendwo jemanden gibt, der Sie genau so annimmt, wie Sie sind.

Der Inhalt dieses Artikels wurde von viversum zur Verfügung gestellt.

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