Einfache Tipps für Detox im Alltag

Täglich sind wir Einflüssen ausgesetzt, die unserem Körper auf Dauer nicht guttun. Zwischendurch mal zu entgiften, kann daher wahre Wunder wirken und neue Energie zurückbringen.

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Durch zu viel und falsches Essen, Alkohol oder Nikotin belasten wir unseren Körper. Von aussen wirken zudem unterschiedliche Chemikalien, die sich in der Luft, im Wasser oder Essen befinden, negativ auf unsere Gesundheit. Leber, Nieren und Haut sind überfordert und zeigen das auch. Wir fühlen uns schlapp, sind ausgelaugt und anfälliger für Infektionen.

Viele unserer Organe sind ganz automatisch jede Sekunde damit beschäftigt, Stoffwechselprodukte umzubauen, zu entgiften und danach schliesslich auszuscheiden. Wer seinem Körper etwas Gutes tun will, der kann ihm mit dem richtigen Verhalten bei der Entgiftung helfen.

Was ist Detox genau?

Detox stützt sich auf das englische Wort «detoxification», was auf Deutsch Entgiftung heisst. Im Grunde geht es beim Detox darum, dem Körper bei der Erholung von all den Belastungen zu helfen.

Anzeichen für einen belasteten Körper können eine Gewichtszunahme oder Verdauungs- sowie Schlafproblemen sein. Auch dunkle Schatten unter den Augen, unreine Haut oder glanzloses Haar können auftreten.

Mit der richtigen Ernährung und einem gesunden Lebensrhythmus helfen Sie Ihrem Körper, die Organe bei ihren Aufgaben zu unterstützen. So spielen Leber und Bindegewebe beispielsweise eine wichtige Rolle. Ersteres ist unser grösstes Entgiftungsorgan, in welchem alle Nährstoffe gespeichert werden, die wir aufnehmen. Während den meisten die entgiftende Funktion der Leber bekannt ist, wissen viele nicht um die Wichtigkeit des Bindegewebes. Dieses umgibt Organe, Muskeln, Adern, Nerven und Zellen wie ein Schwamm. Dabei füllt es alle Zwischenräume und wird zu einer Art Tor, das alle Stoffe, die in die Zellen wollen, passieren müssen. Das Bindegewebe ist eine Art Filtersystem.

7 Detox-Tipps für den Alltag

Detox-Kuren sind im Trend: Viele setzen über längeren Zeitraum auf Kuren, die mithilfe von Säften oder Suppen umgesetzt werden. Das muss aber nicht sein! Denn bereits kleine Veränderungen im Alltag können helfen, Giftstoffe, Säuren oder Schlacken aus dem Körper zu schwemmen.

Tipp 1: Ölziehen

Es mag nicht nach der angenehmsten Aktivität klingen, hilft aber durchaus: Ölziehen wird vor allem im Ayurveda angewendet und hilft dabei, Gifte aus dem Körper abzutransportieren. Am besten macht man das Spülen mit Öl morgens nach dem Aufstehen, wenn der Magen noch leer ist. Dafür nimmt man einen Teelöffel natürliches Öl, am besten eignet sich Kokosöl, in den Mund und spült mit diesem für etwa zehn bis 15 Minuten. Anschliessend spuckt man das Öl aus.

Tipp 2: Ausreichend trinken

Bei diesem Punkt kommt es vor allem auf das Was an. Auf Koffein sollte an Detox-Tagen verzichtet werden. Am besten trinkt man mindestens zwei Liter stilles Wasser oder Kräutertee über den Tag verteilt. Viel Flüssigkeit hilft, die Schadstoffe aus dem Körper auszuscheiden.

Wer zuckerhaltige Fruchtsäfte mag, der sollte davon besser die Finger lassen und selbst Hand anlegen: Aus dem Lieblingsobst hat man schnell einen leckeren, frischen Smoothie gezaubert.

Tipp 3: Richtige Ernährung

Setzt man auf die richtigen Lebensmittel, lässt sich schon eine Verbesserung erzielen. Auf nicht notwendige Arzneien und Genussmittel sollte man, das versteht sich von selbst, natürlich auch dem Körper zuliebe verzichten.

Über unsere Ernährung führen wir unseren Organen viele Schadstoffe zu. Besonders auf Lebensmittel mit Farbstoffen oder Konservierungsmitteln sollte man verzichten. Ebenfalls weniger essen sollte man Zucker, Milch- sowie Weissmehlprodukte. Tierische Proteine, das heisst Fisch oder Fleisch, sollten nur in Massen genossen werden – höchstens zweimal die Woche. Obst, Gemüse und alles, was aus natürlichem Anbau stammt, wird von Detoxern empfohlen.

Beim Essen kommt es aber nicht nur auf den Speiseplan, sondern auch auf das Wann an. Um welche Uhrzeit wir essen und wie oft, spielt beim Entgiften eine entscheidende Rolle. So wird Intervallfasten allen empfohlen, für die richtiges Fasten nicht infrage kommt. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass zwischen der letzten Mahlzeit am Vorabend und der ersten Mahlzeit am Morgen etwa 16 bis 18 Stunden liegen. So haben Magen und Darm genug Ruhe, um eine optimale Wirkung zu erzielen.

Dann gibt es noch spezielle Lebensmittel, die beim Detoxen helfen und den Säure-Basen-Haushalt regulieren. Folgend drei Beispiele und ihre Wirkung:

  • Stoffwechselanregend wirkt Cayennepfeffer. Ausserdem schützt er die Leber, fördert die Verdauung und ist antibakteriell sowie antioxidativ. Auch soll er beim Abnehmen helfen, da er den Fettstoffwechsel fördert. Das sind alles Eigenschaften, die das Gewürz zu der perfekten Detox-Zutat machen. Grund für all diese Vorteile sind die im Cayennepfeffer enthaltenen Mikronähr- und Wirkstoffe wie Capsaicin (Scharfstoff), Provitamin A und andere Carotinoide, Vitamin C sowie Antioxidantien.
  • Eine verdauungsfördernde Eigenschaft wird Apfelessig nachgesagt. Wofür das gut ist? Eine gut funktionierende Verdauung sorgt dafür, dass die aufgenommenen Nährstoffe vom Körper richtig verwertet und Giftstoffe ausgeschieden werden.
  • Die Zitrone ist ein wahres Wundermittel: Sie wirkt basisch und gleicht dadurch im Körper den Säure-Basen-Haushalt aus. Dank den darin enthaltenen Antioxidantien hat die gelbe Frucht zudem eine entzündungshemmende Wirkung. Besonders gut fürs Detoxen ist, dass die Zitrone anregend auf Leber und Niere wirken soll.
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Tipp 4: Bewegung im Alltag

Auch Sport und Bewegung dürfen nicht vergessen werden. Dabei muss es nicht täglich eine schweisstreibende und zeitintensive Fitnesseinheit sein, sondern reicht auch ein Spaziergang in der Natur. Denn vor allem frische Luft in Kombination mit Bewegung ist wichtig: So wird der Stoffwechsel angeregt und Gifte können schneller aus dem Blut abtransportiert werden. Auch die Verdauung wird so angeregt.

Tipp 5: Sauna besuchen

Dieser Tipp muss nicht jeden Tag umgesetzt werden, doch ist ein regelmässiger Sauna-Besuch durchaus gesund. Durch die Hitze öffnen sich die Poren und dank des Schwitzens können Giftstoffe entweichen.

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