Eine Morgenroutine sorgt für einen erfolgreichen Start in den Tag

Sie sind ein Morgenmuffel und tun sich schwer mit Aufstehen? Etablieren Sie morgens eine Routine, so starten Sie gut gelaunt in den Tag und meistern jede Hürde erfolgreich.

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Morgens, wenn der Wecker klingelt, drücken wir am liebsten die Snooze-Taste und drehen uns noch einmal um. Wie schön es doch wäre, einfach liegen bleiben zu können … Wer sich morgens schwertut mit Aufstehen, der sollte an seiner Morgenroutine arbeiten. Denn wer den Tag mit eingefleischten Ritualen beginnt, der wird schnell merken, dass der Alltag einfacher und erfolgreicher bewältigt werden kann.

Bei einer Morgenroutine ist grundsätzlich wichtig, dass jeder seine ganz eigene entwickelt. Es gibt kein Falsch und Richtig. Während sich der eine für einen erfolgreichen Start in den Tag gerne im Fitnessstudio auspowert, liest der andere lieber am Frühstückstisch ausgiebig und in aller Ruhe die Zeitung. Finden Sie heraus, was Ihnen persönlich guttut. Mit den folgenden Tipps gelingt es Ihnen, nie mehr mit dem falschen Fuss aufzustehen.

Das ist die Basis für eine gute Morgenroutine

Die wichtigste Zutat für eine erfolgreiche Morgenroutine: Zeit! Sie müssen sich genug Zeit geben, um morgens wach und munter zu werden. Wer morgens bereits mit Stress zu kämpfen hat, der hat sicher schon gemerkt, dass er sich den ganzen Tag über platt fühlt.

Planen Sie sich darum für den Morgen genügend Zeit ein. So können Sie entspannt und gelassen den neuen Tag beginnen. Und wie viel Zeit Sie dafür brauchen, können nur Sie abschätzen. Sie wissen selber am besten, wie lange Sie für Duschen und Bereitmachen brauchen.

Nur weil Sie früher aufstehen, heisst das nicht, dass Sie an Schlaf verlieren müssen. Gehen Sie am Abend davor einfach früher ins Bett und holen Sie so die Zeit wieder nach.

Um morgens Zeit zu sparen, können Sie die Dinge für den Tag bereits am Vorabend parat machen. Legen Sie heraus, was Sie anziehen wollen, und packen Sie bereits Ihre Tasche für den bevorstehenden Tag.

So finden Sie Ihre Morgenroutine

Wichtig: Lassen Sie Ihr Handy nach dem Aufstehen noch aus. Schalten Sie es am besten erst im Büro ein. So werden Sie nicht schon vorher von der Arbeit eingeholt und können sich morgens noch entspannen.

  • Viele erfolgreiche Menschen schwören darauf, dass sie eine Sporteinheit morgens vor dem Weg ins Büro fit macht. So muss man das Fitness ausserdem nicht abends nach der Arbeit hineinquetschen und kann gleich direkt nach Hause. Das muss aber nicht für jeden stimmen. Ein Workout ist für Sie morgens zu hart? Dann bewegen Sie sich anders. Gehen Sie mit dem Hund spazieren, bringen Sie das Kind zu Fuss zur Kita oder fahren Sie mit dem Velo zur Arbeit. Es geht nicht darum, sich völlig auszupowern, bereits leichte Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung.
  • Ein wichtiger Bestandteil Ihrer Morgenroutine sollten unbedingt Licht und frische Luft sein. Bleiben Sie im Dunkeln, schüttet der Körper das Schlafhormon Melatonin aus. Darum: Rollläden hochkurbeln und Fenster für kurze Zeit öffnen.
  • Trinken Sie morgens genügend. Das kurbelt den Stoffwechsel an und hilft, in Schwung zu kommen. Die beste Wahl ist ein einfaches Glas Wasser.
  • Machen Sie gleich nach dem Aufstehen Ihr Bett! Das ist ein kleines Erfolgserlebnis, das Ihnen das Gefühl gibt, bereits am Morgen etwas erreicht zu haben.
  • Frühstücken Sie in Ruhe und ausgiebig. Das gibt Ihnen Power und Energie für den bevorstehenden Tag. Aber lassen Sie auch hier Ihr Handy noch etwas länger aus oder legen Sie es auf die Seite.
  • Wer morgens kurz innehält und seine Gedanken ordnet, der wird den Tag erfolgreich meistern können. Denken Sie darüber nach, wofür Sie dankbar sind. Das kann Ihnen helfen, zur Ruhe zu kommen und gelassen zu bleiben. Viele erfolgreiche Menschen schwören zudem auf Meditation am Morgen. Das können Sie auch liegend im Bett ausüben.

Wie es mit der Morgenroutine klappt

Sie haben es schon öfters probiert, und es will mit einem routinierten Start in den Tag einfach nicht klappen? Alles braucht seine Zeit, und Rituale können nicht von heute auf morgen antrainiert werden. Es lässt sich nicht pauschal sagen, wie lange es dauert, bis eine Routine in Fleisch und Blut übergegangen ist. Seien Sie sich dessen bewusst.

Konsequenz und Geduld sind das A und O, um eine Morgenroutine aufzubauen. Die folgenden Punkte können Ihnen ausserdem helfen:

  • Aufschreiben der Rituale: Schreiben Sie auf ein Blatt Papier, welche Morgenroutine Sie gerne umsetzen würden. Die Niederschrift hilft Ihnen, diese besser einhalten zu können. So schliessen Sie eine Art Vertrag mit sich selbst ab.
  • Bleiben Sie konsequent: Wenn Sie heute Sport machen, morgen meditieren und übermorgen in Ruhe die Zeitung am Frühstückstisch lesen, dann hilft Ihnen das nicht, eine Routine zu etablieren. Halten Sie an einem bestimmten Ablauf fest, nur dann wird sich dieser auch verfestigen können.
  • Testen Sie sich selbst: Legen Sie gleich zu Beginn ein Datum fest, an dem Sie zurückblicken und prüfen, ob Sie Ihren Vertrag auch eingehalten haben. Überdenken Sie Ihre Rituale noch einmal. Tun sie Ihnen gut oder wollen Sie noch einmal etwas daran ändern? Das können Sie jederzeit tun, wenn es Ihrem Wohlbefinden guttut.
  • Nicht aufgeben: Bleiben Sie dran! Auch wenn Sie mal einen Rückschlag erleben – das ist ganz normal –, blicken Sie nach vorne! Gelingt es Ihnen einmal nicht aufzustehen, dann seien Sie nicht zu hart zu sich selbst. Morgen ist auch wieder ein Tag.
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