Dresscode bei Hitze: Was darf man im Sommer im Büro tragen?

Immer wieder wird über kurze Hosen oder Flip-Flops im Büro diskutiert. Aber was darf man nun wirklich tragen und was geht gar nicht? Vayamo hat eine Stilberaterin gefragt, wie man den hitzigen Berufsalltag modisch übersteht.

Picture© Getty Images/Johner RF

Die Hitze im Sommer geht auch an Büroangestellten nicht spurlos vorbei – besonders, wenn sie in nicht klimatisierten Räumen arbeiten. Wie leger darf man sich kleiden, um den Hitzealltag gut zu überstehen?

Kurze Hosen sind tabu

Es gibt keine pauschale Regelung, was man tragen darf und was nicht. In erster Linie kommt es auf die Art der Arbeit und die firmeninternen Regelungen an. Einige Grundsätze kann man aber dennoch ableiten. «Ob man in Kontakt mit Kunden steht oder nicht, macht den klaren Unterschied», erklärt Stilberaterin Denise von Moos (49). Kleidung gehöre zum ersten Eindruck, und der muss laut von Moos mit der oft vornehmen Firmenphilosophie übereinstimmen.

Wenn Europa im Sommer von einer Hitzewelle heimgesucht wird und die Temperaturen bis auf 35 Grad klettern, muss man dann wirklich im Sakko schwitzen? «Am besten ist ein multifunktionales Outfit, beispielsweise ein Blazer, den man im Backoffice ausziehen kann», meint von Moos.

Kurze Hosen sind für den Mann im Büro aber tabu. Daher lohne es sich, wenn man im Backoffice offene Schuhe lagert und diese zum Abkühlen montieren kann. «Für den Kundentermin gilt dann aber wieder volle Montur», so die Stilberaterin.

Ärmel sind absolute Pflicht

Frauen haben laut von Moos zusätzlich zum klassischen Kostüm noch andere Möglichkeiten: «Sie können zu Kleidern oder Röcken greifen, die knieumspielend sein sollten.» Neben der Länge spielen auch Ausschnitt und Ärmel eine Rolle. Der Ausschnitt sollte nicht zu viel preisgeben, und Ärmel sind, egal ob kurz oder lang, absolute Pflicht.

Ebenso sei es wichtig, dass die Klamotten nicht zu durchsichtig sind und der Bauch bedeckt ist. Bauchfrei gehe gar nicht. Hotpants seien ebenfalls unangebracht. «Alles, was zu sexy ist, sollte man für die Freizeit aufbewahren.»

«Flip-Flops gehören zum Ferien-Outfit»

Für beide Geschlechter gilt jedoch: «Offene Schuhe sind im Kundenkontakt unangebracht, denn sie können unhygienisch wirken.» Bei Berufen ohne Kundenkontakt könne im Büro aber auch gerne zu hübschen Sandaletten oder Plateau-Schuhen gegriffen werden. Eines geht für die Stilberaterin aber gar nicht: «Flip-Flops! Die gehören zum Ferien-Outfit!»

Wie könnte also ein gutes Alltagsoutfit im Büro aussehen? «Ein schönes T-Shirt mit schlichtem, knielangem Rock oder für den Mann einen Anzug ohne Krawatte, bei dem er das Sakko im Backoffice ausziehen kann», meint von Moos. «Allerdings kann man sich auch mit der Chefetage absprechen, ob in dieser Hitze vielleicht einige Ausnahmen gemacht werden können.»

Falls die Vorgesetzten ihre Regeln trotzdem bestehen lassen wollen, kann man mit leichten Materialien nachhelfen. Besonders luftig seien Baumwolle und Viskose, vereinzelt auch Seide oder Leinen, da diese kühlend wirken. «Polyester, Nylon und Acryl sollte man jedoch vermeiden. Da schwitzt man viel schneller, und Schweissflecken sind schliesslich das Letzte, was man dem Kunden vor die Nase halten will.»

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