Digitales Chaos aufräumen: So schaffen Sie online Ordnung

Auf dem Handy, Computer oder Tablet sammelt sich mit der Zeit so manch unnützer Datenmüll an: überfüllte E-Mail-Postfächer, randvolle Festplatten, zu viele Apps. Mit diesen einfachen Tipps schaffen Sie wieder Ordnung auf Ihren digitalen Begleitern.

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Wir misten regelmässig unseren Kleiderschrank aus. Auch das Badezimmer wird immer mal wieder aufgeräumt und alte Dinge entsorgt. Wenn sich auf dem Schreibtisch zu viele Dokumente und To-do-Zettel angesammelt haben, kümmern wir uns darum. Aber digital lassen wir das Chaos auftürmen.

Dabei sammelt sich genau auf Handy oder Computer eine Menge Ballast an, der auf Dauer belastend wirken kann. Wie Sie online wieder für Ordnung sorgen, lesen Sie hier.

Computer ausmisten

Wer schon seit Jahren denselben Laptop hat, der wird sein Gerät bis obenhin voll mit Dokumenten, Fotos und anderen Dateien haben. Mit den Jahren sammelt sich so einiges an und vieles davon ist Datenmüll, das nur darauf wartet, aussortiert zu werden. Fangen Sie darum in einem ersten Schritt an, alle Ordner auf Ihrem Laptop durchzugehen und Dinge, die Sie schon lange nicht mehr gebraucht haben, endgültig zu löschen. Verwackelte Fotos, unbrauchbare Videos oder alte Dateien können weg. Werfen Sie auch einen Blick in den Downloads-Ordner, wo sich gerne unnötige Dinge ansammeln.

Schaffen Sie dann eine strukturierte Ordnung: Legen Sie für alles Ordner an, wo Sie Ihre Dateien ablegen können. Mit der richtigen Beschriftung lässt sich ausserdem später alles einfacher wieder finden. Unterordner können Sie beispielsweise mit «01», «02» und «03» in eine Reihenfolge bringen. So befindet sich das Wichtigste immer zuoberst.

Etwas, was wir an unserem PC am meisten brauchen, sind E-Mails. Sie sind ein wichtiges Kommunikationsmittel und ständig in Gebrauch. Damit unser Postfach nicht überquillt, müssen wir es ordentlich halten und regelmässig aufräumen. Die E-Mails nach Bearbeitung in angelegte Ordner abzulegen, sorgt für Struktur. Melden Sie sich auch noch von lästigen Newslettern ab.

Oft speichern wir etwas als Lesezeichen im Internet ab, damit wir es später noch lesen können. Doch aus später wird noch später und irgendwann denkt man gar nicht mehr daran. Nehmen Sie sich darum die Zeit und löschen Sie überflüssige Lesezeichen, die Sie nicht mehr brauchen.

Löschen Sie auch Programme von Ihrem PC, die Sie nicht mehr brauchen. Damit diese voll und ganz von Ihrem Laptop verschwinden, müssen sie deinstalliert werden.

Speichern Sie Ihre Daten regelmässig auf einer externen Festplatte ab. Machen Sie Backups, damit Ihre Dateien im Falle eines Systemfehlers nicht verloren gehen.

Handy aufräumen

Wer gern Fotos knipst, bei dem sammeln sich im Laufe der Zeit viele Schnappschüsse im Handy an. Damit das Fotoalbum auf dem Smartphone nicht überquillt, sollten Sie sich hin und wieder von alten Bildern trennen. Misten Sie Ihre Dateien auf dem Handy aus und trennen Sie sich von Altem.

Auch bei den Apps lohnt sich ein regelmässiges Ausmisten. Es gibt bestimmt einige Programme auf Ihrem Handy, die Sie schon lange nicht mehr gebraucht haben. Löschen Sie überflüssige Apps.

Auch beim Handy lohnt sich ein Backup: Sichern Sie die Dateien, die Sie auf dem Handy haben, an einem zweiten Ort, damit Sie bei einem Versagen der Technik nicht verloren gehen.

Beschriften Sie neue Kontakte immer sauber. Das heisst, geben Sie immer den ganzen Namen an und vielleicht auch, woher Sie die Person kennen. Angehäufte Kontakte aus der Vergangenheit, die Sie nie mehr gebraucht haben, können Sie löschen.

Auch Chats der unterschiedlichen Kommunikationskanäle wie Whatsapp sollten hin und wieder bereinigt werden. Befinden Sie sich in vielen Gruppen, in denen gar nicht mehr geschrieben wird? Treten Sie aus. Löschen Sie lange ungebrauchte Chats und schaffen Sie Platz für neue.

Social Media aussortieren

Sind Sie auch so jemand, der bei allen Sozialen Netzwerken dabei sein will? Wenn Sie viele Konten haben, die Sie eigentlich gar nicht mehr brauchen, lohnt es sich, lange nicht gebrauchte Accounts endgültig zu löschen. Die Website «Have I been pwned?» zeigt, welche Ihrer Konten gehackt wurden. Diese sollten Sie beseitigen und das Passwort bei anderen Accounts, wo Sie dasselbe verwenden, umgehend ändern.

Manchmal nimmt man auf Social Media jemanden an, den man eigentlich gar nicht kennt. Freundschaftsanfragen sind schnell verschickt und Freundschaften genauso schnell wieder gelöscht. Sie müssen sich nicht schlecht fühlen, wenn Sie jemanden aus Ihrer Freundesliste entfernen. Jeder folgt irgendwelchen Gruppen, die ihn einmal interessierten, jetzt aber nicht mehr. Darum: Sortieren Sie Ihre Liste der abonnierten Freunde und Gruppen aus. 

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