Diese Gesprächsthemen haben am Arbeitsplatz nichts verloren

Wer am Montagmorgen lauthals mit seinen Partyeskapaden vom Wochenende prahlt, kommt im Büro nicht bei allen gut an. Über welche Themen Sie am Arbeitsplatz besser nicht reden sollten, erfahren Sie hier.

Picture© Getty Images

Die Umgangsformen im Büro sind heute lockerer geworden. Es wird nicht immer nur über die Arbeit gesprochen, auch private Themen finden Platz in Alltagsgesprächen mit den Kollegen. So erzählt man den Bürogspänli beispielsweise von der Ausbeute des Shoppingbummels, der Krankheit des Sohnes oder gar der Flaute im Liebesleben. Schliesslich verbringt man mit den Arbeitskollegen viel Zeit tagtäglich, meist noch mehr als mit der eigenen Familie. Man wächst zusammen und will sein Leid miteinander teilen. Doch gehört auch wirklich jedes Thema ins Büro?

Nein! Das zeigt eine Umfrage, die das Online-Portal Statista in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführt hat. Für die Erhebung wurden 1035 Arbeitnehmende in Deutschland befragt. Welche Themen für diese am Arbeitsplatz tabu sind, lesen Sie folgend.

Tabuthema 1: Sex und Beziehungen

Wer schmutzige Gedanken aussprechen möchte, der sollte das im Büro besser nicht tun. Denn das grösste Tabuthema von allen – darüber ist sich die Mehrheit einig – ist Sex und Erotik. Ganze 63 Prozent glauben, dass erotische Gespräche am Arbeitsplatz nichts verloren haben.

Liebe und Beziehungen werden dagegen von den Befragten eher toleriert: Nur 24 Prozent wollen nichts davon wissen.

Tabuthema 2: Lästern über Kollegen

Für die einen gehört es zwischen Schreibtisch und Kaffeemaschine dazu, andere verabscheuen es, über ihre Gspänli zu tratschen. Egal zu welchem Lager Sie gehören, Lästereien sind fies und wollen laut der Befragung von etwa der Hälfte der Erwerbstätigen nicht gehört werden.

Tabuthema 3: Persönliche Finanzen

Wer privat Probleme mit seinen Finanzen hat, der sollte das 48 Prozent zufolge nicht an den Arbeitsplatz tragen.

Tabuthema 4: Gehalt

Auch wenn man nur darüber reden will, um zu wissen, dass man sich in einem angebrachten Bereich befindet: Gespräche über das Gehalt sehen 34 Prozent als Tabuthema für die Kaffeepause.

Tabuthema 5: Religion

Zu sensiblen Themen gehört auch Religion. 26 Prozent wollen nicht im Job mit Glaubensfragen konfrontiert werden. Versuchen Sie daher besser gar nicht erst, Ihre Bürogspänli bekehren zu wollen.

Tabuthema 6: Unzufriedenheit im Job

Eigentlich würde man denken, dass Meckereien über den Job am Arbeitsplatz nichts verloren haben. Doch für 78 Prozent ist es in Ordnung, wenn man sich bei den Bürokollegen über die Arbeit beschwert.

Wenn man aber bald einen Jobwechsel plant oder gar schon gekündigt hat, sollte man das vielleicht besser doch nicht an die grosse Glocke hängen. Das könnte die allgemeine Stimmung im Team kippen.

Tabuthema 7: Politik

Dass Politik allgemein nicht an den Arbeitsplatz gehört, ist eine Fehleinschätzung. Denn gerade einmal 16 Prozent finden dieses Thema unangebracht im Büro.

Picture

So lernen Sie, gelassener mit Kritik umzugehen

Kritikfähigkeit ist nicht jedermanns Sache. Die einen können besser mit Feedback umgehen, während andere sie oft viel zu persönlich nehmen. Ein Lifecoach gibt Tipps, wie Sie lernen, gelassener mit Kritik umzugehen.

Picture

7 Tipps für mehr Geduld im Alltag

In manchen Situationen wünscht man sich einfach, die Zeit würde schneller gehen. Wer häufig so ungeduldig ist, sollte daran arbeiten, gelassener zu werden. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Beruf & Berufung

Das steckt hinter dem Beruf Filmtiertrainerin

Während die meisten ihren Haustieren nur einfache Tricks beibringen, beherrschen Filmtiere ein ganzes Repertoire an Kunststücken und besonderen Fähigkeiten. Eine Filmtiertrainerin verrät, worauf es in ihrem Beruf und bei den tierischen Darstellern ankommt.

Beruf & Berufung

So vermeiden Sie den Nach-Urlaubs-Blues

Nur schon nach dem Wochenende fällt es nicht immer leicht, wieder ins Büro zurückzukehren. Nach den Ferien ist der Wiedereinstieg aber noch um einiges schwieriger. Wie Sie gegen den Nach-Ferien-Blues ankämpfen können.

Wir verwenden Cookies und andere Technologien, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Details und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.