Die 13 schönsten Wälder der Welt

Von vertrockneten Akazien-Bäumen in Namibia über ein mit Hyazinthen bedeckter Waldboden in Belgien bis hin zu krumm gewachsenen Bäumen in Polen – das sind die aussergewöhnlichsten Wälder der Welt.

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Was gibt es Schöneres als einen Spaziergang unter einem Blätterdach? Der Natur nahe sein, sich dem Rauschen des Laubes hingeben und abschalten vom stressigen Alltag, das kann man inmitten eines Waldes. Und obwohl wir hier in der Schweiz eine grosse Auswahl an Grünfläche haben, lohnt sich der Blick über die Landesgrenze hinaus. Denn diese 13 aussergewöhnlichen Wälder sind eine Reise wert.

Zhangjiajie National Forest Park, China

Avatar Mountains werden die bis zu 800 Meter hohen Felsen im Zhangjiajie National Forest Park in China genannt. Denn sie sollen James Cameron zum Film «Avatar» inspiriert haben. Rund 3100 der Felsen gibt es in diesem Gebiet. Ausserdem gehört zum Park der grösste Outdoor-Fahrstuhl der Welt, der Bailong Elevator. 

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Deadvlei in der Namib-Wüste, Namibia 

Die Namib beherbergt nicht nur die höchste Düne der Welt, sondern lockt auch mit dem fotogenen Deadvlei, das südlich des Sossusvlei liegt. Sossusvlei wird die Salz-Ton-Pfanne genannt, die manchmal auch Wasser führt. Denn sie liegt am Ende des Tsauchab-Flusses, der aus den Naukluft-Bergen entspringt und manchmal so viel Wasser führt, dass die Fluten das Sossusvlei erreichen. Im Deadvlei posieren uralte Akazien-Gerippe, die der Trockenheit der Wüste trotzen. Im Hintergrund leuchten die Dünen in grellen Orangetönen. 

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Sagano-Bambuswald, Japan

An keinem anderen Flecken auf der Welt lassen sich so eng aneinandergereihte und hoch gewachsene Bambusbäume bestaunen: Den Sagano-Bambuswald im Arashiyama-Bezirk ausserhalb der japanischen Metropole Kyoto kann man auf zahlreichen Pfaden entdecken. 

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Amazonas-Regenwald, Südamerika

Der Amazonas-Regenwald in Südamerika lockt mit einer enormen Artenvielfalt wie sonst kaum ein Wald auf der Welt. Im Fluss schwimmen Delfine, in den Bäumen klettern Affen, Krokodile ruhen am Ufer. Bei einer Reise in die Tiefen des südamerikanischen Dschungels ist Abenteuer-Feeling garantiert.

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Allee der Affenbrotbäume, Madagaskar

In den Beschreibungen der ersten europäischen Entdecker heisst es, die Bäume sehen aus, als würden sie auf dem Kopf stehen. Tatsächlich erinnert die Krone der Affenbrotbäume, die auch Baobabs genannt werden, ein wenig an eine Wurzel. Ein 260 Meter langer Abschnitt der Nationalstrasse 8 ist gesäumt von etwa 30 dieser Affenbrotbäume. Die sogenannte Baobaballee ist eine der grössten Attraktionen Madagaskars und bezaubert Touristen mit bis zu 30 Metern hohen Bäumen. 

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Tunnel der Liebe, Ukraine

In der Nähe der ukrainischen Siedlung Klewan liegt der Liebestunnel. Obwohl man es kaum glaubt, fährt hier dreimal täglich eine private Eisenbahn in eine Fabrik. Die Bahnstrecke, die sich durch den nahe gelegenen Wald schlängelt, wurde irgendwann von der Natur zurückerobert und ist heute ein grün bewachsener Tunnel mit romantischem Flair, der Verliebte von überall auf der Welt anlockt.

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Mangrovenwald von Tha Pom, Thailand

Das glasklare Wasser des Kanals Tha Pom Klong Song Nam, der ausserhalb der thailändischen Stadt Krabi liegt, rührt vom Aufeinandertreffen von Salz- und Süsswasser her. Auch der Wald ist einzigartig: Zwei unterschiedliche Ökosysteme treffen hier aufeinander. Neben den Mangroven wächst hier auch ein klassischer Sumpfwald. 

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Otzarreta im Gorbea-Naturpark, Spanien

Der 1482 Meter hohe Gipfel des Gorbea-Bergs lockt unzählige Wanderbegeisterte ins Baskenland. Dabei hat der Naturpark rund um den Gorbea noch viel mehr zu bieten. Die Landschaft ist sehr unterschiedlich, von schroffen Felsen bis zu sanften Weiden oder Buchen- und Eichenhainen ist hier alles zu finden. Ausserdem gilt der über 100 Meter hohe Goiuri-Wasserfall als ein ganz besonderes Highlight des Parks. 

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Hallerbos, Belgien

Dieser zauberhafte Wald befindet sich in der Umgebung des Städtchens Dvorp und liegt nur 30 Fahrminuten von Brüssel entfernt. Wer in den Monaten April und Mai hierherkommt, wird sein blaues Wunder erleben. Denn dann blüht ein Teppich aus blauen Hyazinthen auf dem Boden des Waldes. Ein wahres Spektakel, das einem Märchen entspringen könnte.

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Krummer Wald, Polen

In diesem Wald wachsen die Kiefern um 90 Grad geknickt und nach Norden ausgerichtet aus dem Boden. Warum das so ist, bleibt ein Rätsel. Denn laut der «New York Times» gingen alle Aufzeichnungen über den Wald verloren, als die nahe gelegene Stadt Gryfino während des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde.

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Waipoua Forest, Neuseeland

Auf der Nordinsel gelegen, ragt in der Region Northland zwischen den Ortschaften Dargaville und Omapere der Waipoua Forest mit prächtigen Kauri-, Rimu- und Rata-Bäumen in den Himmel. Unter ihnen: «Tane Mahuta», der Urvater aller Bäume. Er ist der grösste und älteste Kauri-Baum Neuseelands. Seine Höhe beträgt 51 Meter, und sein Alter wird auf etwa 2000 Jahre geschätzt. 

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Daintree Forest, Australien

Er ist mit 135 Millionen Jahren der älteste Regenwald unseres Planeten. Mit 12'000 Quadratkilometern Fläche ist er zudem der grösste zusammenhängende tropische Regenwald Australiens. Das Spezielle: Der Dschungel trifft direkt auf weissen Sandstrand. Tropisches Meeresklima an der Küste und Bergregenwald auf 1400 Metern sind vereint im Daintree-Gebiet.

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Bödmerenwald SZ

Auch die Schweiz bietet saftig grünes Waldgebiet zur Genüge. Ein Prachtexemplar ist der Bödmerenwald im Muotatal im Kanton Schwyz. Er ist mit 600 Hektaren der grösste Fichtenwald mit Urwaldcharakter im Alpenraum. Weil er kaum von Menschen beeinflusst wurde, darf er als urwaldähnlich bezeichnet werden. Charakteristisch für den Bödmerenwald sind Bäume, die zwischen 250 und 400 Jahre alt sind. Zwischendurch tummeln sich auch solche, die bereits seit 500 Jahren auf dieser Erde sind.

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