Der Ursprung von Unglücksbringern

Ob Sie abergläubisch sind oder nicht, den meisten dürften gewisse Unglücksbringer bekannt sein. Woher diese Assoziierungen aber genau kommen, lesen Sie hier.

PictureNoch heute wird die Zahl 13 vermieden. Viele Hotels lassen den 13. Stock oder das Zimmer mit der Nummer 13 aus, weil sie glauben, dass die ungerade Zahl Unglück bringen könnte. © Getty Images

Buchen Sie keine wichtigen Termine am Freitag, dem 13., das kann nur ein schlimmes Ende nehmen! Laufen Sie ja nie unter einer Leiter durch, das bringt nur Unheil! Und wenn eine schwarze Katze von links herkommend ihren Weg kreuzt, ist es bereits zu spät!

Es gibt Dinge, die als Unglücksbringer gelten. Selbst wenn man nicht abergläubisch ist, kann es schon passieren, dass man diese Symbole wahrnimmt und hinterfragt. Schliesslich sind viele davon tief in unserer Gesellschaft verwurzelt. Aber woher stammen diese Phänomene überhaupt?

Die Zahl 13

Die Zahl 13 verdankt ihren schlechten Ruf dem Christentum. Dort wird die Zahl häufig in Verbindung mit Pech oder Unheil dargestellt. So sassen beim letzten Abendmahl 13 Personen am Tisch. Die 13. Person war Judas, der Jesus am folgenden Tag verraten hatte.

Ein altes Sprichwort bezeichnet die Zahl sogar als «das Dutzend des Teufels». Die Zahl 12 symbolisiert nämlich Harmonie. Bei 13 gibt es also immer einen störenden Faktor.

Noch heute wird diese Zahl vermieden. Viele Hotels lassen den 13. Stock oder das Zimmer mit der Nummer 13 aus. Auch einige Airlines wie Lufthansa besitzen keine 13. Sitzreihe.

Auch Freitag, der 13. gilt als Tag des Unglücks. Weshalb genau ist unklar. Es wird vermutet, dass sein schlechter Ruf auf frühere Unglückserlebnissen an diesem Tag zurückzuführen ist. So soll der ursprüngliche Karfreitag auf einen Freitag, den 13. gefallen sein. Es gibt auch das alte deutsche Sprichwort, das lautet: «Was an einem Freitag hat begonnen, hat noch nie ein gutes Ende genommen.» An welchem Tag hat 2021 begonnen?

Jedenfalls haben Studien gezeigt, dass im Durchschnitt an einem Freitag, dem 13. kein grösseres Unheil passiert als an anderen Tagen.

Scherben

Während gebrochenes Geschirr, etwa Keramikscherben, Glück verheissen sollen, sind Spiegel- und Glasscherben als Pechbringer bekannt.

Spiegel repräsentieren nach altem Glauben die Seele des Hineinblickenden. Geht dieser Spiegel kaputt, soll angeblich auch die Seele in Scherben liegen. Und das für ganze sieben Jahre, bis sie wieder geheilt ist.

Nach dem alten Sprichwort «Glück und Glas, wie leicht bricht das» wird Glas mit Glück gleichgestellt. Wenn ein Glas also zerbricht, soll auch das Glück dementsprechend zerbrechen.

Schwarze Katzen

Der Glaube, dass schwarze Katzen Unheil und Unglück bringen, stammt aus dem Mittelalter. Damals wurden die Vierbeiner mit dem Bösen assoziiert und galten als Gefährten der Hexen. Früher wurden schwarze Katzen aus diesem Grund gejagt und getötet. Daraufhin folgte jedoch eine grosse Welle der Pest, da keine Katzen mehr da waren, die die pestverbreitenden Ratten jagen konnten. Da zu der Zeit die Ursache der Pest noch nicht bekannt war, vermutete man, dass die Pest die Rache der schwarzen Katzen sei.

Unter einer Leiter durchlaufen

Laut Aberglaube bringt es grosses Unglück, unter einer Leiter durchzulaufen. Es bedeutet, dass man sein Glück und Schicksal herausfordert. Indem man unter einer Leiter durchläuft, durchschreitet und verletzt man die heilige Form des Dreiecks.

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