Das sind die skurrilsten Berufe

Tierarzt, Lehrer, Tänzer, Polizist oder Lokführer sind typische Berufswünsche, die man von Kindern kennt. Der ein oder andere skurrile Beruf, von dem die meisten wohl noch nie etwas gehört haben, hätte durchaus auch Traumjob-Potenzial.

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Es gibt Berufe, von denen kaum einer weiss. Nicht zuletzt, weil es teilweise sehr seltene Jobs sind. Wer aber einmal davon gehört hat, wird sie so schnell aber nicht wieder vergessen. Hier eine Auswahl der wohl skurrilsten beruflichen Tätigkeiten der Welt:

Inselwärter

Auf Hamilton Island in Australien kann man als Inselwärter arbeiten, rund 79'500 Franken in sechs Monaten verdienen und kostenlos in einer Villa an der Küste leben. Zu den Aufgaben des Wärters gehört unter anderem, Erfahrungen beim Schwimmen und Wale-Beobachten, sowie Strand- und Regenwaldspaziergänge in einem Blog zu dokumentieren. Taucherfahrung wird vorausgesetzt.

Nixe

In Las Vegas tauchen Frauen im Nixen-Kostüm im Aquarium der Silverton Casino Lodge. Sie füttern unter Wasser bunte Fische und verzaubern Touristen und Besucher mit ihrer märchenhaften Erscheinung. Ein Traumjob für alle, die sich schon immer einmal gewünscht haben, eine Nixe sein zu können.

Golfballtaucher

Auch dieser Beruf eignet sich für Wasserbegeisterte, die gerne tauchen. Golfplätze in aller Welt engagieren Taucher, die in den Teichen der Anlagen nach Golfbällen suchen sollen. So können die Bälle nach der Bergung und einer anschliessenden Reinigung wieder für den Sport eingesetzt werden.

Glückskeksautor

Glückskeksfirmen arbeiten oft mit freiberuflichen Textern zusammen, die sich Sprüche und Weisheiten für die Guetsli einfallen lassen. Eine ungewöhnliche kreative Tätigkeit, die nicht nur den Autoren, sondern auch den Endverbrauchern Freude bereitet.

Schlussmacher

Es fällt nicht leicht, eine Beziehung zu beenden und oft fehlen die richtigen Worte. Dafür gibt es inzwischen Agenturen, die sich auf das Schlussmachen spezialisiert haben und dies für einen übernehmen. Auch Hilfe bei Kündigungen wird dort angeboten.

Wasserrutschen-Tester

Mit circa 36'000 Franken wird sechs Monate Wasserrutschen-Testen von einem grossen Reise-Anbieter entlohnt. Es gilt bei diesem Job die Wasserrutschen von Resorts in der ganzen Welt zu testen, wofür die Reisekosten in die verschiedenen Länder komplett vom Arbeitgeber übernommen werden.

Kokosnuss-Sicherheitsbeauftragter

Auf Englisch lautet die exakte Berufsbezeichnung «Coconut Security Engineer». An sonnigen Urlaubsorten beauftragen Luxus-Hotels einen Kokosnuss-Sicherheitsbeauftragten damit, auf Palmen zu klettern und Kokosnüsse zu ernten, damit diese nicht herunterfallen und zur Gefahr für Gäste werden. Auch das Ausschenken von Kokoswasser kann je nach Hotel zu den Aufgaben gehören.

Professionelle Brautjungfer

Damit der schönste Tag im Leben nicht zum chaotischsten wird, kann man sich als Braut in Amerika eine professionelle Brautjungfer mieten. So soll alles ganz nach Plan der Braut laufen. Bis zu umgerechnet 1860 Franken kann der Einsatz pro Hochzeit kosten.

Hunde-Surflehrer

Im Internet kursieren immer wieder Videos und Bilder von skatenden oder surfenden Hunden. Nun kann auch der eigene vierbeinige Freund zum Wellenreiter werden: An verschiedenen Stränden, zum Beispiel in Kalifornien, wird Surf-Unterricht für Hunde angeboten. Für diesen unkonventionellen Job braucht man nicht nur Ahnung von dem Sport, sondern auch von Tieren.

Schlange-Steher

Wer steht schon gerne Schlange? Manchen Leuten ist ihre Zeit bares Geld wert und sie bezahlen einfach andere für das Warten. Insbesondere für Sonderaktionen beim Verkauf, Produktvorstellungen oder Konzerte wird dieser Service genutzt. In Amerika können so tatsächlich rund 930 Franken in der Woche mit Herumstehen verdient werden.

Kuschelpartner

Vielen Menschen fehlt körperliche Nähe, daraus ist inzwischen ein Geschäftsmodell geworden. Anstelle von «free hugs» gibt es professionelle Kuschelpartner (auf Englisch heissen sie «Cuddler»), die für rund 70 Franken pro Stunde ihren Dienst leisten. Man muss bei diesem Beruf aber auch gut zuhören können, Gespräche gehören meist dazu.

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