Das sind die schönsten Dörfer der Schweiz

Die Sommerferien am Meer fallen dieses Jahr für viele ins Wasser. Doch auch in der Schweiz gibt es schöne Orte zu entdecken. Wir richten unseren Blick mal nicht auf die trendigen Citys, sondern auf die kleinen Dörfer, die einen ganz besonderen Reiz haben. Welches die 7 schönsten sind, lesen Sie hier.

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Corippo, Tessin

Das kleinste zuerst: Das Dörfchen Corippo im Tessiner Verzascatal hat gerade mal zwölf Einwohner und ist mit einer Dichte von zwei Einwohnern pro Quadratkilometer eine der am dünnsten besiedelten Gemeinden des ganzen Landes. Der Dorfkern des hübschen Villaggio steht seit 1975 unter Denkmalschutz und gilt als einer der schönsten im Tessin. Doch weil kaum noch jemand im einsamen Tal wohnen und dem Dorf als Bewohner Sorge tragen will, werden die alten Rustici derzeit Schritt für Schritt zu hübschen Unterkünften umgebaut. Die Fondazione Corippo hat sich zum Ziel gesetzt, das ganze Dorf in naher Zukunft als eine Art denkmalgeschütztes Open-Air-Hotel zu betreiben.

 

PictureDas Dörfchen Corippo im Tessiner Verzascatal hat gerade mal zwölf Einwohner. © Schweiz Tourismus

Fischingen, Thurgau

Mitten im Thurgauer «Tannzapfenland» liegt die kleine Gemeinde Fischingen mit dem im Jahr 1138 gegründeten Benediktinerkloster St. Johann. Rund ums Dorf dehnen sich weite Fichtenwälder über die hüglige Landschaft aus. Von gewissen Punkten aus geniesst man einen wunderschönen Ausblick auf den Bodensee. Überhaupt lohnt es sich, die Wanderschuhe einzupacken, bevor man in den Most-Kanton fährt: Fischingen ist nämlich nicht nur die höchstgelegene und südlichste Gemeinde des Thurgaus, sondern auch die flächenmässig grösste. Wer wandern, biken oder trekken will, kommt in diesem 2700-Seelen-Dorf voll auf seine Kosten.

 

PictureDas Kloster Fischingen im gleichnamigen Dorf ist berühmt für seine Brauerei. Unbedingt probieren! © Schweiz Tourismus

Vercorin, Wallis

Knapp 600 Einwohner leben in den von der Sonne verbrannten Holzfassaden der alten Walliser Chalets, die das Ortsbild von Vercorin prägen. Das Dorf liegt am Eingang des Walliser Wanderparadieses Vallon de Réchy und ist im Winter Ausgangsort für das Skigebiet Val d’Anniviers. Im Frühling lassen sich von Vercorin aus wunderbare Spaziergänge machen entlang der hier noch immer erhaltenen Suonen – alte Wasserleitungen, mit denen die Bauern früher ihre Felder wässerten.

 

PictureKnapp 600 Einwohner leben in den von der Sonne verbrannten Holzfassaden der alten Walliser Chalets, die das Ortsbild von Vercorin prägen. © Schweiz Tourismus

Monstein, Graubünden

Das 180-Seelen-Dörfchen Monstein ist ein klassisches altes Walserdorf. Viele der hübschen Häuser sind aus lokalem Holz gebaut, an manchen kann man noch heute die traditionellen Lärchenschindeln bewundern. Monstein liegt auf 1620 Metern über Meer auf einer Bündner Sonnenterrasse. Das Dörfchen hat zehn Dorfbrunnen und zwei Kirchen. Die ältere davon wird heute allerdings nicht mehr für die heilige Messe gebraucht und auch nicht mehr – wie das zeitweise der Fall war – als Feuerwehrmagazin, sondern öffnet ihre Tore für kulturelle und politische Anlässe aller Art.

 

PictureIm klassischen Walserdorf Monstein leben nur etwa 180 Einwohne. © graubuenden.ch

Grandvillard, Freiburg

Ziegen, Kühe, Käse und schöne historische Häuser: So lässt sich Grandvillard im Kanton Freiburg knapp zusammenfassen. 812 Menschen wohnen hier und hüten gemeinsam eines der letzten Geheimnisse des Landes: das Rezept des feinen Greyerzers. Die Milch für den herben Käse liefern nämlich die Kühe des Dorfes. Und die fressen sich auf den saftigen Weiden zwischen den alten Ställen die vier Mägen voll. Für die hübschen Häuser im Greyerzer Stil oder die schöne Kapelle La Daoulaz haben die Kühe zwar wenig Interesse, dafür entzücken die alten Bauten so manchen Besucher, der den Weg hierhin gefunden hat.

 

PictureZiegen, Kühe, Käse und schöne historische Häuser: So lässt sich Grandvillard im Kanton Freiburg zusammenfassend beschreiben. © la-gruyere.ch

Santa Maria, Graubünden

Die Strasse durch das Dörfchen Santa Maria im Val Müstair ist stellenweise so eng, dass das Postauto, das von Zernez aus ins wunderbar abgelegene Tal fährt, stellenweise richtiggehend «millimetern» muss, damit der gelbe Lack nicht von den alten Steinfassaden aufgekratzt wird. Santa Maria überzeugt aber nicht nur mit seiner zauberhaften Lage, sondern lockt Besucher auch mit dem Handwebatelier Manufactura Tessanda und – man staune – mit der kleinsten Whisky-Bar der Welt an. Hier werden über 280 Whisky-Sorten ausgeschenkt, darunter auch ein Whisky, der nur aus Zutaten des Val Müstair zusammengemischt wurde.

 

PictureIm Bündner Dörfchen Santa Maria im Val Müstair gibt es die kleinste Whisky-Bar der Welt. © val-muestair.engadin.com

Trub, Bern

Das offiziell schönste Dorf der Schweiz darf auf dieser Liste natürlich nicht fehlen. Die Gemeinde Trub hat den Wettbewerb für «das schönste Dorf der Schweiz 2019» gewonnen. 37’700 Stimmen haben ihre Stimmen abgegeben und das idyllische Dorf im Oberemmental zum Schmuckstück der Nation gekürt. Wer sich wie Heidi fühlen will, ist hier genau richtig. Umgeben von zahlreichen Aussichtspunkten bietet die landwirtschaftlich geprägte Gemeinde viele Wandermöglichkeiten.

 

PictureDas Dorf Trub im Berner Oberland hat 2019 den Titel als schönstes Dorf der Schweiz gewonnen. © zvg
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