Das sind die 7 schönsten Altstädte der Schweiz

Kopfsteinpflaster, Patina-Fassaden, altes Gebälk und Magie in den Gassen: Die Schweiz ist voller wunderbarer Altstädte, gefüllt mit Charme und Geschichte, die wir zurzeit wegen des Lockdowns nicht besuchen können. Diese sieben Altstädte sind nach der Corona-Zeit aber ein Reisli wert.

Picture© la-gruyere.ch

Bremgarten AG – Schmuckstück an der Reuss

Viele kennen das kleine Aargauer Städtchen an der Reuss primär als Kulisse des alljährlichen Christchindli-Märts, der im Advent jeweils Zehntausende Schaulustige anzieht. Doch Bremgarten ist auch ausserhalb der Weihnachtszeit einen Besuch wert.

Ein besonders schöner Spaziergang fängt unten an der Reuss an, von wo aus man die alten Fassaden der Stadt auf der gegenüberliegenden Flussseite bewundern kann. Eine alte Holzbrücke überquert die Reuss, dann gehts in einer steilen Kurve vorbei an hübschen Läden und Cafés hinein in den Altstadtkern.

Lohnenswert ist der im Rahmen der Stadtführungen angebotene Aufstieg auf den alten Spittelturm. Und wer im Sommer mit dem Gummiboot anreist, kann sich nach getaner Stadtbesichtigung wunderbar auf der Reuss treiben lassen.

PictureBremgarten AG war seit jeher ein wichtiges Städtchen an der Reuss. © zvg

Diessenhofen TG – Thurgaus schönste Holzbrücke

Der grösste erhaltene Altstadtkern im Kanton Thurgau lockt nur schon mit seiner wunderbaren Lage am Rheinufer. Diessenhofen erhielt das Stadtrecht im Jahr 1178. Die engen Gassen und die hohen Altstadthäuser mit ihren regionentypischen Fachwerkfassaden erinnern noch an die Zeit im Mittelalter, als die Kyburger hier in «Diessinhovin» Handel trieben und Münzen prägten. Frisch restauriert ist die Holzbrücke über den Rhein hinüber ins deutsche Städtchen Gailingen.

PictureDiessenhofen TG ist das Ziel von Gummibötlern und Ausflugsschiffen. © Schweiz Tourismus

Lichtensteig SG – die Schöne des Toggenburgs

Das Kleinod im Toggenburg wurde bereits 1975 vom Europarat für seine «vorbildliche Ortspflege» ausgezeichnet. Die Lichtensteiger wissen eben, wie schön sie es haben und wie schützenswert ihre Altstadt ist. Die wichtigsten Gebäude im historischen Kern der Stadt sind allesamt mit Hinweistafeln versehen, und die Altstadtgassen wurden mit historischen Beschriftungstafeln ausgestattet. Auf dem Lichtensteiger Ortsplan sind zudem zwei Stadtrundgänge beschrieben, die an den schönsten Fassaden und den ältesten Ecken vorbeiführen.

PictureLichtensteig SG ist das schönste Städtli des Toggenburgs. © lichtensteig.ch

Greyerz FR – mehr als nur Käse

Alleine ist man selten in der wunderbar auf einem Hügel gelegenen Altstadt von Greyerz (oder Gruyères). Am Fusse des Schlosses der einstigen Grafen von Greyerz, das man heute besichtigen kann, liegt das mittelalterlich anmutende Quartier. Links und rechts der Marktgasse – der einzigen Strasse der Altstadt – reihen sich Häuserfassaden aus dem 15. bis 17. Jahrhundert. Wer früh am Morgen oder spät am Abend kommt, hat vielleicht Glück und die Marktgasse für sich alleine. Spätestens ab Mittag aber füllt sich das hübsche Städtchen – auch wegen der berühmten Meringues mit Doppelrahm, die hier in allen Cafés über den Tresen gereicht werden.

PictureHoch über der Ebene erhebt sich das stolze Schloss von Greyerz FR. © Gruyere Tourismus

Intragna TI – das Tor zum Centovalli

Von Locarno aus schlängelt sich die Strasse hinein ins grüne Centovalli. Hier, im Herzen des wilden West-Tessins, liegt das alte Städtchen Intragna, dessen enge Steingässchen zu den schönsten im ganzen Land gehören. Im Mittelalter richteten es sich die Bischöfe von Como in der Gegend gemütlich ein. Heute leben in den alten Steinhäusern neben ein paar Einheimischen auch viele Deutschschweizer, die der Magie des Ortes nicht widerstehen können und regelmässig in ihre Ferienwohnungen zurückkehren.

PictureAm Anfang des Tessiner Centovallis liegt Intragna. © Schweiz Tourismus

Saint-Ursanne JU – Bilderbuch Mittelalter

Im hübschen alten Städtchen am Doubs kann man auf einem spannenden Rundgang die Altstadt erkunden. Die Bürgerhäuser aus dem 14. Jahrhundert, der wunderbare Kreuzgang der alten Stiftskirche, der Ausblick von der hoch gelegenen Eremitage, die drei Stadttore und die hübschen Brücken über den Doubs gehören zu den Highlights der Altstadt. Besonders hübsch ist der öffentliche Kräutergarten vor der Stadtmauer.

PictureSaint-Ursanne JU am Doubs soll demnächst gründlich renoviert werden – dank eines Crowdfunding-Projekts. © Schweiz Tourismus

Willisau LU – 900 Jahre aufregende Geschichte

Im Jahr 1101 wurde die Ortschaft «Willenshôwo» erstmals erwähnt. Seither hatte das hübsche Städtchen im Luzerner Hinterland historisch gesehen ziemlich Pech. Insgesamt viermal wurde die Stadt von Feuersbrünsten oder rachsüchtigen Herren, wie etwa 1386 durch Herzog Leopold III., zerstört. Heute ist es friedlich in der spätmittelalterlichen Altstadt. Besonders hübsch ist die Hauptgasse, an deren Anfang und Ende je ein Turm steht. Die Strasse ist so breit, dass sie viel mehr wie ein Platz wirkt und zum Verweilen einlädt. Drei siebeneckige Brunnen plätschern dort und in den angrenzenden Cafés und Konditoreien werden die berühmten harten Willisauer-Ringli verkauft. Ein Grund mehr, dem Städtchen einen Besuch abzustatten.

PictureWillisau LU hat eine bewegte Geschichte hinter sich. © Schweiz Tourismus
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