Alles was Sie über Yoga wissen müssen

Yoga hat sich in der westlichen Welt längst als beliebter Weg zu körperlicher Gesundheit und Lebenskraft etabliert. Doch woher kommt Yoga, welche Philosophie steckt dahinter und was für Arten gibt es eigentlich?

Alles was Sie über Yoga wissen müssen

Der Begriff Yoga kommt ursprünglich aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie «Vereinigung» oder «Integration». Gleichzeitig kann er auch im Sinne von «Anschirren» oder «Anspannen» des Körpers an die Seele verstanden werden.

Yoga ist eine aus dem indischen Subkontinent stammende, philosophische Lehre die verschiedene geistige und körperliche Praktiken umfasst. Dazu gehören neben den körperlichen Übungen, den sogenannten Asanas, auch Atemübungen, Meditation oder eine asketische Lebensweise.

Die im Westen gängigste Form von Yoga heisst Hatha Yoga. Sie zeichnet sich vor allem durch ihren Fokus auf die Asanas, Atemübungen und Tiefenentspannung aus.

Woher kommt Yoga?

Um an die Ursprünge des Yogas zu gelangen muss man einige tausend Jahre in der Geschichte zurückgehen. Bis zu Zeiten des indischen Gelehrten Patanjali wurde Yoga jedoch über Generationen hinweg nur mündlich überliefert. Er war der erste, der die Lehren schriftlich festhielt und verfasste zwischen dem zweiten und dem vierten Jahrhundert nach Christus das Yogasutra, welches auch heute noch als Standartwerk des philosophischen Yogas gilt.

Die Lehre Patanjalis weist eine grosse Nähe zum zu dieser Zeit aufkommenden Buddhismus auf. Patanjali wie auch Buddha widmen sich dem nach innen gerichteten Weg zur Loslösung vom menschlichen Leiden hin zur befreienden Erkenntnis. Bereits im zweiten Sutra liefert uns Patanjali die grundlegende Bedeutung beziehungsweise das Ziel der fernöstlichen Lehre: «Yoga ist jener innere Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen.»

Yoga heute

Neben den klassischen Yoga-Wegen wie sie Patanjali beschrieb, haben sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten vor allem im Westen einige abgewandte Formen entwickelt.

Diese basieren nach wie vor auf den Grundgedanken des Hatha-Yoga. Auch hier wird ein besonderes Augenmerk auf Körperübungen gelegt mit dem Ziel der geistigen Entspannung. Der spirituelle Gedanke der ursprünglichen Yoga-Wege spielt allerdings eine eher untergeordnete Rolle. Es steht vor allem die Kräftigung und Stabilisation des Körpers sowie Stressabbau und das Finden innerer Ruhe im Vordergrund. So soll das allgemeine Wohlbefinden von Körper und Geist gestärkt werden.

Yoga und die Gesundheit

Viele Menschen schwören auf Yoga - sei es in spiritueller Sicht oder einfach weil sie sich durch das Praktizieren körperlich und geistig fitter fühlen.

Yoga steht denn auch im Ruf, besonders gesund zu sein. Und das in vielerlei Hinsicht. Der regelmässige Besuch der Yoga-Stunde verbessert nicht nur die Körperhaltung und das Körperbewusstsein, sondern kann sich auch positiv auf stressbedingte Störungen wie Bluthochdruck, Kopf- oder Magenschmerzen oder Rückenschmerzen auswirken.

Doch Yoga ist nicht für für den Körper gut, auch psychische Beschwerden wie Niedergeschlagenheit, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Angst oder schlechte Laune lassen sich mit den Asanas lindern.

Yoga gilt zudem als gesund für schwangere Frauen und wird von vielen Kliniken speziell auf dieses Klientel zugeschnitten angeboten. Es steigert unter Anderem das Wohlbefinden von Mutter und Kind, hilft gegen Rückenschmerzen und verbessert die Haltung.

Kann Yoga gefährlich sein?

Obwohl Yoga so sanft anmutet, kann man sich auch beim Dehnen und Stretchen durchaus eine Verletzung zuziehen. Vor allem zu Beginn sollte man sich bei den Übungen nicht überschätzen. So sind es auch diejenigen Menschen, die sich am ehesten Verletzen, die zu schnell und zu ehrgeizig fortgeschrittene Übungen machen.

Die häufigsten Verletzungen sind Verletzungen im Kreuz, an der Schulter, im Nacken oder am Handgelenk. Aber auch Nervenschäden oder Kniebeschwerden können unter Umständen drohen - beispielsweise wenn man zu lange im Lotussitz verhahrrt.

Die Vorteile bei Yoga überwiegen jedoch bei weitem. Im Vergleich zu anderen Sportarten kommt es zu wenigen Verletzungen und Yoga ist nachweislich gesund. Wichtig ist vor allem ein guter Lehrer, der korrekt anleitet und individuell auf die Schüler eingeht.

*Die weitere Beratung kostet je nach Qualifikation des Beraters zwischen CHF 2.50 und CHF 6.50 pro Minute. Der geltende Tarif wird Ihnen vor dem kostenpflichtigen Gespräch kommuniziert. 

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