7 Geheimtipps für Sommer-Ausflüge in der Schweiz

An diesen 7 Geheimtipps der Schweiz können Sie den Sommer abseits der Ferien-Herden geniessen.

PictureAuf gehts! Die Schweiz bietet im Sommer viele schöne Ausflugsziele. © Getty Images

Wanderung zum traumhaften Alzasca-Bergsee TI

Der Anstieg von Someo im Maggiatal her hats in sich. Doch wenn man nach rund fünf Stunden Wanderzeit und knapp 1500 Höhenmetern oben beim Alzasca-Bergsee ankommt, dann vergisst man die müden Beine rasch. Der See liegt eingebettet zwischen einem Wäldchen und mächtigen Felswänden. Das Wasser hier oben auf 1855 Metern über Meer ist auch im Sommer angenehm kühl und die Anzahl der Badegäste – dem strengen Anstieg sei Dank – überschaubar. Wer nicht schon am gleichen Tag wieder ins Tal hinabsteigen will (Abstieg auch auf die andere Seite nach Cevio möglich), kann in der nahen Alzasca-SAC-Hütte übernachten (mit Voranmeldung!).

 

PictureDer Lago d'Alzasca im Maggiatal ist im Sommer ein echter Geheimtipp für Wanderer. © Instagram/crazy_manu_ella

Das Bilderbuch-Dorf Grimentz VD

Grimentz? Nie gehört! Da gehts Ihnen wie den meisten Schweizern. Denn die kleine Walliser Pfarrgemeinde mit gerade mal 475 Einwohnern steht nicht zuoberst auf den Highlight-Listen der hiesigen Touristiker. Dabei ist der alte Kern des Dorfes voll mit Holz-Chalets. Und die Lage auf einer Sonnenterrasse auf über 1500 Metern Höhe verspricht tolles Wetter und kühlen Wind. Zahlreiche Wander- und Biker-Wege führen von hier aus in die umliegende Walliser Landschaft.

 

PictureGrimentz ist eines der schönsten Dörfer des Wallis. © Schweiz Tourimus

Im kühlen Kirchgewölbe in Romainmôtier VD dem mittelalterlichen Charme erliegen

Wenn die Legende von St. Romain stimmt, dann wurde das Kloster von Romainmôtier im 5. Jahrhundert gegründet – und wäre damit das älteste Kloster auf Schweizer Boden. Doch so neblig die Überlieferungen aus der vermeintlichen Gründungszeit sind, so traumhaft schön ist die Anlage heute. Beinahe unverändert ist die 1030 fertiggestellte Stiftskirche, deren dicke Mauern die Sommerhitze draussen halten und den simplen, alten Kirchenraum mit angenehmer Kühle füllen.

 

PictureIm Dörfchen Romainmôtier kann man mittelalterliche Baukunst bewundern. © Schweiz Tourismus

Entdeckungsreise entlang des Olivenwegs in Castagnola TI

An den steilen Hängen des Monte Brè am Lago di Lugano wachsen neben vielen anderen mediterranen Pflanzen auch üppige Olivenbäume. Auf dem Wanderweg zwischen Gandria und dem hübschen Dorf Castagnola stehen 18 Infotafeln, auf denen man alles über die Geschichte, den Anbau und die Verarbeitung der kostbaren Oliven lernen kann. Dazu lockt der fantastische Ausblick auf den See und die umliegenden Berge.

 

PictureDas kleine Dörfchen Castagnola im Tessin liegt am Nordufer des Luganersees unterhalb des Berges Monte Brè. © Getty Images

Rheinschwimmen an lauen Sommerabenden in Basel

Zugegeben: Ein richtiger Geheimtipp ist das Rheinschwimmen in Basel nicht mehr – jedenfalls nicht für Basler. Die geniessen ihren Fluss an lauen Sommerabenden in vollen Zügen und lassen sich – die trockenen Kleider in ihren «Wickelfischen» eingepackt – den Fluss hinuntertreiben. Trotzdem: Der Basler Rhein ist bei weitem nicht so überlaufen wie die Berner Aare. Und wer die Schweizer Tradition des Fluss-Schwimmens an einem heissen Tag kennenlernen will, dem sei die Basler Variante wärmstens empfohlen.

 

PictureAbkühlung gesucht? Bei einem Schwumm im Rhein bei Basel kann man der Hitze entfliehen. © Schweiz Tourismus

Gottlieben ist das kleinste Dorf im Thurgau

Das kleinste Dorf im Thurgau ist vor allem für seinen süssen Exportschlager – die Gottlieber Hüppen – bekannt. Doch das Dorf am Rhein zwischen dem Untersee und dem Obersee verzückt auch auf andere Weise: Die wunderschönen Riegelhäuser am Ufer und das 1251 erbaute Schloss Gottlieben wirken fast wie aus dem Bilderbuch. Den Sommerabendspaziergang abrunden kann man in einer der Dorfbeizen – oder mit einer Schifffahrt hinaus auf den See.

 

PictureBei Gottlieben am Rhein ist die Idylle noch perfekt. © Thurgau Tourismus

Englischer Landschaftsgarten mit lauschigen Ecken in Arlesheim BL

Am Rande des Dorfs Arlesheim – Heimat des Goetheanums und vieler Anthroposophen – liegt die Ermitage, der grösste englische Landschaftsgarten der Schweiz. Seine Gewässer und Wälder dienten den edlen Herrschaften bereits ab 1785 zu entspannenden Sommerspaziergängen. Eröffnet wurde der Garten einst von der Adligen Balbina von Andlau-Von Staal als «Solitude romantique près d’Arlesheim». Zu Gast waren nebst Reisenden aus der ganzen Schweiz auch Gartenfans aus ganz Europa und Russland. Im Schatten der Bäume sitzen, aufs Wasser hinausschauen, die einmalige Stimmung aufsaugen: Der Sommer hier ist wunderbar.

 

PictureDie Ermitage ist der grösste englische Landschaftsgarten der Schweiz. © ermitage-arlesheim.ch
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