6 Übungen, die Ihre Sinne schärfen

Oft vergessen wir im stressigen Alltag unsere Sinne gänzlich einzusetzen. Dabei steckt hinter Sehen, Hören, Riechen, Tasten, Fühlen und Schmecken so viel mehr als nur reine Wahrnehmung.

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Den Blick starr auf den Boden gerichtet, die Ohren mit lauter Musik beschallt, die Hände tief in den Hosentaschen vergraben: Viele Menschen gehen heute nur noch mit Scheuklappen durch die Welt, ihre Sinne stumpfen mit der Zeit immer mehr ab. Dabei sind Sehen, Hören, Riechen, Tasten, Fühlen und Schmecken viel mehr als reine Wahrnehmungen – es sind wichtige Impulse, die lang verborgene Erinnerungen heraufbeschwören und neue Perspektiven aufzeigen können. Es lohnt sich also, seine Wahrnehmung hin und wieder mit ein paar kleinen Übungen zu trainieren und so wieder zu lernen, sein Leben mit allen Sinnen zu geniessen.

Übung fürs Schmecken

Haben Sie schon einmal vom sogenannten «Dinner in the Dark» gehört? Dabei wird Ihnen ein Menu in absoluter Dunkelheit serviert. Ziel ist es, alle visuellen Reize auszuschalten und sich nur auf den Geschmack zu fokussieren. Das ist oft gar nicht so einfach, denn schliesslich hat man gelernt, dass das Auge mitisst. Probieren Sie auch neue Geschmäcker aus und machen Sie sich bewusst, wie gross die Möglichkeiten sind, allein durchs Schmecken höchste Sinnesfreuden zu erleben.

Übung fürs Riechen

Konzentrieren Sie sich im Laufe des Tages immer wieder darauf, zu riechen – auch wenn Sie dafür keinen richtigen Grund sehen. Riechen Sie an Ihrem Essen, atmen Sie auf dem Weg zur Arbeit tief ein, nehmen Sie bewusst den Geruch anderer Menschen wahr. Sicher wird Ihnen nicht alles gefallen, was Ihnen in die Nase steigt – aber vielleicht begegnen Ihnen auch ein paar besondere Gerüche, die positive Gefühle oder Erinnerungen in Ihnen wachrufen und Ihnen so den Tag versüssen.

Übung fürs Fühlen

Wussten Sie, dass der Mensch schon lange fühlt, bevor er überhaupt hören oder sehen kann? Das Fühlen ist ein elementarer Sinn, doch kaum jemand nimmt wirklich Notiz von ihm. Versuchen Sie daher, heute einmal alles ganz bewusst zu fühlen: den warmen Kaffeebecher in Ihrer Hand, Ihre Haut beim Duschen, die Berührung Ihres Partners. Reflektieren Sie am Ende des Tages: Was haben Sie gefühlt? Was war schön und was unangenehm? Vergessen Sie Ihre Berührungsängste.

Übung fürs Hören

Setzen Sie sich mit geschlossenen Augen in einen gut besuchten Park oder in ein Einkaufszentrum. Lauschen sie den Geräuschen um sich herum und versuchen Sie, genau zu differenzieren: Wer oder was befindet sich um Sie herum? Was wird gesprochen? Was wird getan? Vielleicht überrascht es Sie, wie viel Ihnen entgeht, wenn Sie versuchen, alles immer nur mit den Augen wahrzunehmen.

Übung fürs Sehen

Öffnen Sie im Alltag wieder die Augen für Ihre Umwelt und schauen Sie einmal ganz genau hin: Was sehen Sie? Welche Farben umgeben sie? Welche Details fallen Ihnen auf? Versuchen Sie mal einen Tag lang, auf alles zu achten, was Ihnen begegnet. Ein Lächeln, eine schöne Blume oder ein besonderes Tier: Sie werden erstaunt sein, wie viel Schönes Ihnen täglich begegnet, ohne, dass Sie es sonst bemerken.

Übung fürs Herz

Begeben Sie sich an einen ruhigen Ort, schliessen Sie die Augen und blenden Sie alle äusseren Einflüsse aus. Hören Sie tief in sich hinein und achten Sie genau auf tief verborgene Gefühle, Empfindungen und Ahnungen. Was spüren Sie? Wie fühlt es sich an? Oft können Ihnen diese Impulse eine völlig neue Richtung im Leben weisen und Ihnen dabei helfen, mehr auf Ihr Herz zu hören.

Der sechste Sinn

Der sechste Sinn bezeichnet die Wahrnehmung von Dingen in unserer Umgebung, die zwar da sind, die unsere fünf Sinne aber nicht erfassen können. Umschrieben werden kann dieser Sinn auch mit Intuition, Vorahnung oder aussersinnlicher Wahrnehmung. Meist verfügen sehr empathische Menschen über diese Fähigkeit, die ihnen oft einen tieferen, emotionaleren Umgang mit anderen ermöglicht. Wie stark der sechste Sinn entwickelt ist, hängt meist von der eigenen Sensitivität ab und davon, wie sehr jemand bereit ist, auf seine innere Stimme zu hören. Spezielle Übungen wie die Gefühlsmeditation können dabei helfen, diese Stimme bewusster wahrzunehmen.

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